Test Civilization 4

Lang lang ist es her, dass uns Sid Meier mit dem ersten Teil dieser komplexen Simulation, mit einem Spielprinzip das seinesgleichen sucht, süchtig gemacht hat. Mit dem nun schon 4ten Teil der "Civilization" Reihe, der sich schlicht und einfach "Civilization 4" nennt, hat man nicht nur im Bereich Grafik versucht wieder einen Schritt nach vorne zu tun, sondern vor allem auf die Wünsche der Fans einzugehen. Auch den Multiplayer Modus hat man diesmal nicht vergessen. Ob es sich aber nun auch wirklich wieder lohnt die 6000 Jahre Menschheitsgeschichte nachzuspielen, erfährst du hier.

Das IntroDas Intro

Das Spielprinzip und Ziel

Das Spielprinzip ist so simpel wie suchterregend: Du lenkst eine Nation von der Steinzeit in die Moderne, indem du rundenweise Städte gründest, Technologien erforschst, Kriege führst und Diplomatie betreiben musst. Nach dem Intro-Movie kannst du Dank eines sehr gut entworfenen Tutorials gleich die wichtigen Funktionen in kurzer Zeit erklärt bekommen. Das Tutorial hat den englischen Ton beibehalten und beim Popup einer neuen Forschung werden die erstmals enthaltenen Zitate wichtiger Texte vorgelesen. Aber was ist eigentlich das Ziel des Spiels wie kann ich gewinnen, werden sich ein paar Neulinge wohl fragen. Da sind zum einen die aus den Vorgängern bekannten Siegbedingungen, wie einen bestimmten Weltanteil zu beherrschen oder alle Gegner auf der Karte auszurotten. Das Weltraumrennen ist auch wieder dabei und wer als erster alle Teile für ein Raumschiff nach Alpha Centauri fertig gestellt hat, geht als Sieger hervor. Der "Diplomatische Sieg" ist auch dabei und hat sich bis 2060 noch kein Sieger ergeben, werden die Punkte zu Rate gezogen.

Dann bauen wir mal einen Staat aufDann bauen wir mal einen Staat auf

Zum Spiel

Du startest mit einem Siedler und (meist) einem Späher in einer neuen Spielwelt. Flugs wird die erste Stadt gegründet, mit der Zeit entstehen weitere Städte, die Landesgrenzen dehnen sich aus - schon recht bald triffst du auf fremde Kulturen. Nun gilt es, Forschung und Rüstung, Hunger und Zufriedenheit der Bevölkerung, Religion, Staatsform und Diplomatie unter Kontrolle zu halten, zwischendurch ein paar Weltwunder zu errichten und feindliche Angriffe abzuwehren. Du kannst "Civilization 4" in vier Hauptbereiche gliedern: Aufbau, Forschung, Kampf und Diplomatie. Die meiste Zeit wirst du wohl als Städteplaner und Ingenieur beschäftigt sein. Anfangs noch langwierig gehen die Bauaufträge im Laufe des Spieles immer schneller voran. Rund um die Siedlungen legen Arbeiterkolonnen außerdem Getreidefarmen an, treiben Minen in die Berge, bohren nach Öl oder gründen Plantagen. Damit werden die 35 Rohstoffe gewonnen, vom Eisenerz bis hin zum Uran. Diese müssen dann aber auch per Handelsnetz vertrieben werden. Wie du siehst ist "Civ 4" ein äußerst komplexes Spiel. Damit dass alles aber nicht überhand nimmt kann man vieles automatisieren. (Arbeiterkolonen, Späher, etc)

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