Test Animaniacs - The Great Edgar Hunt

von Gerd Schüle (05. August 2005)

Die Animaniacs sind schon ziemlich alt und laufen auch kaum noch im Fernsehen. Doch sicher gibt es immer noch verstreute Fans der Serie. Wie auch immer, Flashpoint AG nahm das Thema noch einmal auf und brachte ein Adventure namens "Animaniacs: The Great Edgar Hunt" auf den Markt. Ob sich die Fans auf ein gutes Spiel freuen dürfen, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein lustiges kleines Minispiel mit Pinky und BrainEin lustiges kleines Minispiel mit Pinky und Brain

Ein total abgedrehtes Trio

In Hollywood herrscht große Aufruhr. Das wichtigste Ereignis des Jahres steht bevor: die Edgar-Verleihung. Doch während die Nominierten dem aufregenden Tag entgegenfiebern und schon mal überlegen, was sie anziehen sollen, werden die Edgars von Bösewicht Cyril Coupe Deville gestohlen. Dieser wünscht sich schon seit langem Erfolge als Regisseur und will nun so die Filmgesellschaft erpressen. Doch dann passiert ihm ein ziemlich peinlicher Unfall, durch den die Edgars auf dem ganzen Filmgelände verstreut werden. Um die Edgar-Verleihung zu retten können nun nur noch drei helfen, die drei eben: Die Animaniacs, ein total abgedrehtes Trio mit den Namen Wakko, Yakko und Dot, die in einem Wasserturm wohnen. Ihr schlüpft in die Rolle der Helden und macht euch auf den Weg um Hollywood und seinen scheinbar guten Ruf zu retten. Dabei spielt ihr aber nicht nur einen Helden, sondern könnt regelmäßig die Figuren wechseln. Das ist auch wichtig, denn manche Passagen sind nur mit einem der verrückten Helden zu bewältigen, obwohl sie sich im Grunde völlig gleich spielen.

Hier seht ihr die zwei Brüder des verrückten TriosHier seht ihr die zwei Brüder des verrückten Trios

Der Kampf um die Edgars

"Animaniacs: The Great Edgar Hunt" ist ein klassisches Jump'n'run. Um genau zu sein enthält es sogar keinerlei neue Elemente nicht mal annähernd, sondern erinnert eher stark an viele erfolgreiche Genrekollegen. Auf eurer Suche nach den 45 Oscars, hoppla - Edgars meinte ich natürlich, bewegt ihr euch durch 6 verschiedene Filmgelände. Immer wieder begegnen euch Passanten, die ihr ansprechen könnt um eine Aufgabe zu bekommen, ist diese gelöst erhaltet ihr meist einen der Edgars und der Weg zum nächsten Teil wird euch geöffnet. Unterwegs stellen sich euch zahlreiche Gegner in den Weg, die aber schnell ziemlich nervig werden. Denn ihr könnt sie zwar mit einem der beiden, euch zur Verfügung stehenden Schläge ausschalten, müsst allerdings davor in gebückter Stellung den richtigen Moment abwarten, was das Ganze schon nach wenigen Minuten wirklich nur noch nervig macht, sodass man den Gegnern einfach aus dem Weg geht. Zudem befinden sich in den genretypischen Kästen und Fässern Genre untypisch meist auch nur Feinde und nur selten lohnende Gegenstände. Um nicht zu schnell das zeitliche zu segnen, könnt ihr verstreut liegende Äpfel aufsammeln, die eure Gesundheit wieder herstellen.

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