Test Fight Night 2004

von Gerd Schüle (13. Juli 2004)

Electronic Arts hat einer alten Reihe einen neuen Namen gegeben. Aus "Knockout Kings" wurde "Fight Night 2004". Mit dem neuen Namen bekam "Fight Night 2004" auch ein völlig neues Image verpasst. Wir haben nun für dich getestet, ob mit "Fight Night 2004" aus dem alten Prügelspiel "Knockout Kings" eine richtige Boxsimulation geworden ist.

Ätsch!!!  Volltreffer!!!Ätsch!!! Volltreffer!!!

Taktik angesagt

Wenn du begeisterter Boxer bist, kennst du wahrscheinlich auch die "Knockout Kings"-Reihe von EA. Ein Boxspiel, das zwar Spaß machte, aber mit Boxen wenig zu tun hatte. Simples und geduldiges Draufhauen mit flinkem Tastendruck genügte, um den Gegner auf die Bretter zu befördern. Nun hat EA das Spiel gründlich überarbeitet und "Fight Night 2004" herausgebracht. Hier ist Taktik angesagt, denn Boxen ist wesentlich mehr als nur hohle Klopperei und brutale Schlägereien. Aus dem reinen Draufhau-Spaßspiel wurde nun eine ansprechende Boxsimulation. Die Folge, mit einfachem drauflos geprügelt kommst du nun nicht mehr weit. Beim echten Boxen ist schließlich die Defensivarbeit mindestens genauso wichtig wie der Angriff. Um wahlweise entweder Kopf oder Körper vor den Attacken deines Gegners zu schützen, kannst du blocken. Dadurch wird die Schadenssumme zu einem Bruchteil verringert. Ein weiterer Vorteil davon ist, dass du dadurch mehr Zeit hast, deinen Gegenangriff aufzubauen. Oder noch besser, du versuchst einfach den Schlägen deines Gegenüber ausweichen, um dem Angriff des Gegners völlig zu entkommen.

Und schon ist dein Gegner KOUnd schon ist dein Gegner KO

Überlegtes Vorgehen

Dabei liegt es in deinem Ermessen, ob du nach hinten zurückweichst oder dich einfach elegant unter den dich bedrohenden Schlägen hinwegduckst oder einfach deinen Oberkörper zur Seite neigst. Das Ausweichen spart viel eigene Energie und nimmt dem Gegner Kraft, da seine Schläge im Nichts verpuffen. Außerdem erringst du dadurch den Gleichen Vorteil wie beim Blocken, du gewinnst jede Menge Zeit um deinen eigenen Gegenangriff zu planen. Die Königsdisziplin ist jedoch das Parieren. Zuerst parierst du den Schlag des Gegners, drückst seine Hand weg um dann einen treffsicheren Konter zu landen. Wenn du es dann noch schaffst, dir den Gegner so weit vom Leib zu halten, dass er Mühe hat dich zu treffen um dann mit blitzschnellen Vorstößen selbst harte Treffer zu landen, sind die Chancen auf einen Sieg sehr hoch. Wenn du all diese Dinge berücksichtigst und mit Köpfchen und flinken Fingern deinen Kampf gestaltest, schaffst du es auch mit einem schwächeren Boxer den amtierenden Weltmeister auf die Bretter zu legen.

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