Test Sports Car GT

von Sven Tschöpa (28. Juni 1999)

Für die einen sind es nur "aufgemotzte Strassenwagen", für die anderen das liebste neben der Formel 1: die GT-Serie oder für die deutschen Lokalhelden Tourenwagen. "Faszination Motorsport" oder doch nur heiße Luft aus dem Auspuff? Diesen und weiteren Fragen wird Sports Car GT von Electronic Arts in unserem Review unterzogen!

Das Spiel:

Das Spiel ist eigentlich recht schnell erklärt: Zu Beginn des Karrieremodus muß man sich erst in drei Qualifikationsrennen (der sogenannten GTQ-Klasse) für die unterste Klasse (GT3-Serie) qualifizieren. Dazu benötigt man natürlich einen Wagen, welchen man sich zu Beginn kaufen kann. Die Preise liegen zwischen 80.000 Credits für einen Porsche 911 GTQ und 850.000 Credits für einen McLaren F1 GTR.

Mit seinem Anfangsbudget von 100.000 Credits kann man natürlich noch nicht großartig einkaufen, aber mit der Zeit winken dann schon lukrative Siegprämien, welche für das Tuning des Boliden gleich wieder investiert werden sollten! Sollte man die Qualifikation für die nächsthöhere Klasse geschafft haben, so winkt ein großer Batzen Bonus-Credits. Natürlich geht hierbei der Großteil für den neuen Wagen drauf, doch besteht die Möglichkeit, den alten Karren zu verkaufen.

Beim Tuning kann man sich nach Lust und Laune austoben: wer ein bißchen Ahnung vom Tunen hat, kann leicht ein paar PS oder weniger Gewicht für sein Auto herausholen! Doch sollte man bei den Spoilern Vorsicht walten lassen, da es durchaus passieren kann, daß auf einer Highspeed-Strecke der Anpressdruck zu hoch ist und man somit den Gegnern auf alle Fälle unterlegen ist. Die Gegner benutzen meist die optimale Konfiguration für die jeweilige Strecke. Das Niveau der Fahrer selbst ist sehr hoch angesiedelt, was durchaus Fun macht, aber auch zu manch frustrierenden Erlebnissen führen kann!

Das Gameplay:

Zu empfehlen ist auf alle Fälle ein Force-Feedback-Eingabegerät, vorzugsweise ein Lenkrad, da somit ein nahezu echtes Feeling rüberkommt, welches man per Tastatur nur sehr schwer spürt (vielleicht erfindet endlich jemand ein Force-Feedback-Keyboard???). Außerdem bekommt man nach einer Viertelstunde spielen auf der Tastatur doch die ersten Gichterscheinungen in den Fingern, was wiederum zu einer verminderten Konzentration führt und somit Fahrfehler zur Folge hat!

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Tags: Singleplayer   Multiplayer  

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