Test Trainz

von Gerd Schüle (12. Oktober 2002)

Viele Modelleisenbahnfreunde haben ein großes Problem: akuter Platzmangel. Die meisten haben einfach zu wenig Platz, um ihre Traumanlage zu verwirklichen. Die neue Modelleisenbahnsimulation "Trainz" scheint gerade für solche Leute die ideale Lösung zu sein. In unserem Test erfahrt ihr, wie spaßig es ist, sich eine virtuelle Traumanlage zu erschaffen.

Die Traumanlage

Ein PersonenzugEin Personenzug

Mit "Trainz" können sich Modelleisenbahnfans ohne Platzprobleme ihre Traumanlage zusammenbasteln. Dazu stellt das Programm weit über 100 Gebäude, verschiedene Objekte, Fahrzeuge, Texturen und sonstige Elemente zur Verfügung, mit denen wirklich erstklassige Szenerien erstellt werden können. Eine Vielzahl von Bahnanlagen wie Gleise, Brücken, Tunnel, Bahnsteige, Signale und Weichen ermöglichen einen realistischen Fahrbetrieb. Sobald man seine Anlage fertiggestellt hat, kann man sie mit einer oder mehreren Lokomotiven befahren. Auch hier kann sich die Auswahl aus 15 Lokomotiven und über 50 Waggontypen sehen lassen. Wer sich nicht gleich die Mühe machen will, eine eigene Anlage zu entwerfen, kann auch zuerst die drei mitgelieferten Szenarien befahren. Wer mehrere Züge gleichzeitig auf die Reise schicken möchte, kann im Fernsteuerungs-Modus den gesamten Verkehr auf seinem Schienennetz verwalten. Dabei ist es jederzeit möglich, nach Belieben von einem Führerstand in den anderen zu wechseln.

Fortsetzung

Eine wunderschöne BrückeEine wunderschöne Brücke

Zweifelsohne, lassen sich mit "Trainz" komplexe Eisenbahnwelten erschaffen. Dank einer dynamischen Umgebung durch realistische Wettereffekte mit Tag- und Nacht-Wechsel und animierte Objekte wie z. B. fahrende Autos mit den entsprechenden Umgebungsgeräuschen wirkt das Ganze auch nicht so steril wie das bei {game=5792 title="Microsoft Train Simulator"} der Fall ist. Allerdings sind die Bahnhöfe trotz herumstehender Personen doch recht leblos gestaltet. So wie das bei realen Modelleisenbahnen auch der Fall ist. Trotzdem wäre es schön gewesen, wenn man hier die Möglichkeit genutzt hätte, das Ganze etwas lebendiger zu gestalten. Laut Hersteller sollen regelmäßig erscheinende Add-ons ständig die Möglichkeiten von "Trainz" erweitern und für neuen Spielspaß sorgen. Wer will kann aber auch selbst seine Modellsammlung erweitern. Mit dem mitgelieferten Gmax-Plug-In kann man selbst eigene Modelle entwickeln und übers Internet mit anderen "Trainz"-Fans austauschen.

Weiter mit: Test Trainz - Seite 2

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