Test Fallout Tactics: Die stählerne Bruderschaft

von Gerd Schüle (03. Juli 2001)

Das Faszinierendste an den zwei "Fallout"-Rollenspielen war die düstere, radioaktiv verseuchte Welt und das geniale Kampfsystem. Beide Elemente wurden nun für das neue rollenspiellastige Strategiespiel "Fallout Tactics: Die stählerne Bruderschaft" übernommen. In unserem Test erfahrt ihr, ob die Entwickler damit den Erfolg der "Fallout"-Rollenspiele fortsetzen können.

Hier wählt man Fähigkeiten aus, die man einsetzen willHier wählt man Fähigkeiten aus, die man einsetzen will

Düsteres Ambiente - Die Story

Kaum ein Spiel trägt seinen Namen so zurecht, wie das bei "Fallout Tactics" der Fall ist. Der Begriff Fallout wird allgemein für den atomaren Niederschlag verwendet, der entsteht, wenn eine Atombombe explodiert. Das Spiel ist in solch einer düsteren Umgebung angesiedelt. Nach dem Dritten Weltkrieg liegt die Erde in Schutt und Asche. Dank eines atomaren Bombenhagels wurde der größte Teil der Erdoberfläche in ein wüstes und verseuchtes Ödland verwandelt, das nahezu unbewohnbar ist. Doch, wie es scheint, hat die Menschheit trotzdem nichts dazugelernt. Statt die Ärmel hochzukrempeln und gemeinsam einen Neuanfang zu wagen, haben die wenigen Überlebenden nichts anderes im Sinn, als sich wieder zu verschiedenen Gruppierungen zusammen zu schließen und sich zu bekämpfen. Als Spieler schlüpft man in die Rolle eines Rekruten, der "Stählernen Bruderschaft", die sich das Ziel gesetzt hat, diesen Planeten wieder bewohnbar zu machen.

Die meisten Gebäude kann man betretenDie meisten Gebäude kann man betreten

Im Ödland - Abwechslungsreiche Einsätze

Da aber den meisten anderen Lebewesen das eigene Überleben und Wohlergehen wesentlich wichtiger ist, als die ehrbaren Ziele der Bruderschaft, ist eine kriegerische Überzeugungsarbeit dringend notwendig. Die eigentlichen Schlachten gegen die zahlreichen Feinde werden aber nicht durchgespielt. Den Verlauf dieser Geschehnisse bekommt man im Laufe der Story mit, die in interessant gestalteten Zwischensequenzen weitererzählt wird. Als frisch gebackener Rekrut muss man gemeinsam mit bis zu fünf anderen Endzeitkriegern heikle Spezial-Einsätze durchführen. Die Aufgabenstellung ist dabei weit gefächert: Unter anderem steht z. B. die Befreiung von Geiseln auf dem Programm oder die Bewachung eines Konvois, der auf keinen Fall zerstört werden darf. Dann gibt es noch solch diffizile Todeskommandos, in denen man in ein Lager der Feinde eindringen muss, um ein bestimmtes Gerät zu entwenden und nebenbei noch alle Feinde beseitigen soll.

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