Test Freedom - First Resistance

von Frank Hinken (17. April 2001)

Als die Außerirdischen die Erde überfallen und alles zerstören, wird die Menschheit unterdrückt und in die Knechtschaft gezwungen. Doch nicht alle Menschen sind bereit, den Außerirdischen, die sich selbst "Catenni" nennen, zu dienen. Eine Gruppe von Rebellen versucht sich gegen die Tyrannei zu wehren und für die Freiheit zu kämpfen. Die ganze Geschichte lest ihr in unserem Review.

Die Geschichte wird in Bildern erzähltDie Geschichte wird in Bildern erzählt

Gute Story ...

1. August 2004. Die Erde wird von fremden Wesen überfallen, die uns Menschen nicht besonders gut leiden können. Sie zerstören auf ihrem Feldzug durch die Landen alles, was die Ordnung in der uns jetzt bekannten Zivilisation aufrecht erhalten könnte. Diese Wesen nennen sich selbst "Catenni". Es sind außerordentlich große und übel aussehende Kreaturen, die allerdings wissen, was sie wollen. Denn alle Überlebenden des Massakers werden kurzerhand in kleine Lager gepfercht, um sie so besser unter Kontrolle haben zu können. Doch keiner weiß, was die fremden Wesen suchen. Allerdings lässt deren zielstrebige Vorgehensweise darauf schließen, dass sie es bald finden werden. Und hier kommst du dann ins Spiel. Du spielst Angel, eine der Überlebenden des Angriffs. Da Angel keine Lust mehr hat, sich von den Catenni unterdrücken zu lassen, macht sie sich auf, eine Rebellenbande zu finden, die sich Gerüchten zufolge irgendwo außerhalb der Stadt befinden soll.

Ein Kampf gegen einen CatenniEin Kampf gegen einen Catenni

... schlechte Umsetzung

Gespielt wird dieses Spiel aus der "dritten Person Ansicht" - wie schon bekannt aus "Tomb Raider". Auch das ganze Spielprinzip erinnert sehr an das berühmte Vorbild. Allerdings ist "Freedom" mehr auf Adventure ausgelegt. Das heißt, es gibt wesentlich mehr Rätsel als Actioneinlagen. Und das ist auch gut so, denn die gelegentlichen Kämpfe sind eher frustrierend als motivierend. Entweder man übersteht einen Kampf mit Glück unbeschadet oder man geht gnadenlos drauf. Mit Können hat das nur sehr wenig zu tun. Allerdings macht es auch keinen großen Spaß, die recht unübersichtlichen Level nach irgendwelchen Gegenständen abzugrasen, bzw. wichtige Informationen durch teilweise lange Gespräche aus dem Gegenüber herauszuquetschen. Gelegentlich muss man auch noch einen der Rebellen spielen. Allerdings ist der Part ziemlich kurz und sieht irgendwie "eingeflickt" aus. Die Aktionen der Mitstreiter sind fast unwichtig.

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