Test Hollow Earth

von Frank Hinken (27. Juli 2001)

Wieder ein klassisches zweidimensionales Point & Klick Adventure, das uns beweisen soll, dass dieses Genre noch lange nicht tot ist. Doch kann sich ein solches Spiel heute überhaupt noch behaupten? Oder sollte man von den zweidimensionalen Adventures doch lieber die Finger lassen? Lest es selbst!

Die Story ist ganz gut ...

Die Geschichte ist recht schnell erzählt. Sie ähnelt ein wenig dem damaligen "Flight of the Amazon Queen". Es geht hierbei um einen erfolglosen Piloten aus den frühen Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts, der seine Geschichte erzählt. Eines Tages kommt eine bildhübsche junge Frau zu ihm in sein Büro und bittet ihn, ihren Vater zu retten. Dieser war vor langer Zeit bei einer Nordpol-Expedition verschollen. Er war schon für tot geglaubt, doch die Frau hatte plötzlich über Kurzwelle eine seltsame Nachricht von ihrem Vater bekommen. Da der Pilot ein wenig Geld nötig hat, nimmt er den Auftrag an und macht sich auf den Weg zum Nordpol. Doch plötzlich dreht die Kompassnadel durch, der Funkempfang ist weg und eine dichte Nebelbank tut sich auf. Die Nacht wird zum Tag, der Motor bekommt Aussetzer und von überall kann man leise Stimmen hören. Kurz darauf macht der Pilot eine Bruchlandung im Meer.

... aber das Spiel ist schlecht

Hier kommst du nun ins Spiel und musst den Vater der Frau finden und versuchen, wieder vom Nordpol weg zu kommen. So interessant die Geschichte bis hier auch ist, umso langweiliger ist das Spiel. Das sonst so bequeme Point & Klick artet zum Suchspiel aus, da es keinen intelligenten Mauscursor gibt. Das bedeutet, dass der Mauscursor sich nicht verändert, wenn er über einen Gegenstand fährt, mit dem er agieren könnte. Zudem ist die schlichte grau-in-grau Grafik ziemlich unübersichtlich. Eine maximale Auflösung von nur 640 x 480 Bildpunkten tut hier ihr übriges. Auch der Sound ist nicht so der Hit. Zwar kann man die Stimmen verstehen, doch die Nebengeräusche sind ziemlich unangenehm und nervig.

Meinung von Frank Hinken

Schade, schade, schade. Dieses Spiel hätte etwa drei Jahre früher auf den Markt kommen müssen. Die Story ist zwar gut, doch die technische Umsetzung unter aller Sau. Miserable Grafik, unschöner Sound und Benutzer-unfreundliche Steuerung machen dieses Spiel leider nur für absolute Hardcore-Gamer interessant, die sich wirklich kein Adventure durch die Lappen gehen lassen wollen. Wirklich schade. Aus dem Spiel hätte was werden können.

40

meint:

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