Test Racing Simulation 3

von Gerd Schüle (10. Februar 2003)

Während Fans von "F1 Racing Championship" immer noch auf den einstmals angekündigten KI-Patch für die Formel 1-Simulation warten, hat der Publisher Ubi Soft statt dessen einen Nachfolger des Spiels auf den Markt gebracht. Mit "Racing Simulation 3" setzt nun Ubi Soft seine einst sehr beliebte Rennserie fort. In unserem Test erfahrt ihr, ob sie mit diesem Spiel an alte Erfolge anknüpfen können.

Das Wetter wirkt sich auf das Fahrverhalten ausDas Wetter wirkt sich auf das Fahrverhalten aus

Ohne Schumi und Co

Im Gegensatz zum direkten Vorgänger kommt "Racing Simulation 3" ohne Lizenz daher. Zwar sind die Strecken und Fahrzeuge trotzdem echten Vorbildern nachgebaut, aber eben mit Fantasienamen, die man aber im Editor ändern kann. Das Spiel enthält wieder eine umfangreiche Fahrzeugkonfigurationen, in der man sein Fahrzeug dank umfangreicher Telemetriedaten und einer Setup-Hilfe seinen Vorlieben entsprechend einstellen kann, was sich dann auch auf das insgesamt recht gutmütige Fahrverhalten auswirkt, das bei allen Rennfahrzeugen absolut identisch ist. In diesem Punkt hat man den Eindruck, dass es sich bei "Racing Simulation 3" mehr um einen Fun-Racer als um eine ernsthaft Simulation handelt. Trotzdem werden die fairen Gegner dank fehlerfreier Fahrweise in den sechs Spielmodis zur Herausforderung. Eine Besonderheit und gute Idee sind die verschiedenen Szenarios, in denen man Aufgaben erfüllen muss, wie z.B. die Verteidigung des sechsten Platzes über eine Distanz von vier Runden.

Ein Unfall mit FolgenEin Unfall mit Folgen

Technisch solide

Die Grafik von "Racing Simulation 3" basiert auf der fast zwei Jahren alten Revenge-Spielengine, die schon bei "F1 Racing Championship" verwendet wurde. Zwar wirkt das Spiel dadurch etwas angestaubt, kann sich aber trotzdem noch sehen lassen. Sowohl die Fahrzeuge als auch die Strecken sehen recht annehmbar aus, trotz zum Teil verwaschener Texturen. Weniger überzeugend ist der etwas magere Motorensound, der nicht unbedingt an ein Formel 1-Fahrzeug erinnert. Dafür gibt es bei der Steuerung des Spiels keinen Grund zum Klagen. Man hat seinen Rennwagen stets gut im Griff. Natürlich ist man bei solch einem Spiel mit einem Lenkrad im Vorteil, aber dank präziser Befehlsweitergabe lässt sich "Racing Simulation 3" auch mit einer Tastatur ganz ordentlich spielen.

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