Test Rayman M

von Philipp Frick (15. Februar 2002)

Schon seltsam, auf was für Ideen manche Marketingleute kommen. Denn dass man das inzwischen gut zwei Jahre alte "Rayman 2" zu einem sogenannten Multiplayerspiel verwursten könnte, ist wohl nicht besonders naheliegend. Umso interessanter ist es, zu erfahren, was hinter dem Ergebnis "Rayman M" steckt, doch lest selbst.

Rayman renntRayman rennt

Mogelpackung ?

Wer erinnert sich nicht an "Rayman", der vor zwei Jahren Kritiker wie Spieler in seinem dritten Abenteuer (nach Rayman und Rayman's World) in jeder Hinsicht begeisterte. Umso gespannter war ich, als ich "Rayman M" das erste Mal spielte. Das "M" steht für Multiplayer, also erwartete ich Netzwerk- und Onlinefunktionen. Pustekuchen. Lediglich ein Split-Screen-Modus ist vorhanden. Doch ein bisschen wenig für ein Multiplayerspiel. Immerhin lässt sich das Spiel auch allein gegen Computergegner spielen oder es lassen sich beim Eins-gegen-Eins am geteilten Bildschirm bis zu vier Computergegner zuschalten. Die wählbaren Charaktere sind natürlich Rayman, sein Erzfeind Klingenbart, Globox, der Robo-Pirat Henchman 800, sowie einige andere Figuren aus dem "Rayman"-Universum.

Split-Screen-ModusSplit-Screen-Modus

Rayman Racer

Bei "Rayman M" gibt es grundsätzlich zwei Wettkampfarten: das Rennspiel und das Kampfspiel. Beim Rennspiel gibt es den normalen Rennmodus, bei dem der Schnellere gewinnt, beim Lums-Modus müssen magische Gegenstände, sogenannte Lums, eingesammelt werden, um zu gewinnen. Die Rennstrecken sind mit kleinen Gemeinheiten wie elektrischen Zäunen gespickt, außerdem können versteckte Passagen mittels Schaltern geöffnet werden, wo bestimmte Goodies abgeräumt werden. Zusätzlich sind Sprungfelder auf den Strecken verteilt, mit denen sich gewisse Hindernisse leichter umgehen lassen. Im Trainings-Modus kannst du die Levels üben oder Highscores knacken. Im sogenannten Polopopoi-Modus müssen in einer gewissen Zeit die Polopopois befreit werden. Letzterer Modus steht jedoch nur für Einzelspieler zur Verfügung.

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