Test Guitar Hero

von Oliver Hartmann (02. Juni 2006)

Was haben Jimi Hendrix, Mark Knopfler und Eric Clapton gemeinsam? Sie sind geniale Künstler auf der Gitarre und legendäre Musiker. So zu spielen wie sie, lernen nur wenige, aber viele können nun wenigstens auf der PlayStation 2 eine virtuelle Karriere als Guitar Hero erleben, in dem gleichnamigen Spiel von Capcom. Ob so etwas auch Spaß macht, erfahrt ihr in unserm Test.

Die Flammen zeigen es, das war ein Treffer.Die Flammen zeigen es, das war ein Treffer.

Der Hit vom Underdog

Das kleine Entwicklerstudio Harmonix hat mit den beiden Spielen "Frequency" und "Amplitude" zwar durchaus Kritikerlieblinge veröffentlicht, an den Massen gingen diese PS2-Perlen jedoch eher vorbei. Umso erstaunlicher, dass sie mit "Guitar Hero" ausgerechnet in Konamis Domäne wildern, den Rhythmusspielen mit außergewöhnlichen Controllern. Der Clou bei "Guitar Hero" steckt in der überaus großzügig bemessenen Verpackung. In der steckt nämlich als Steuergerät eine ziemlich coole und hochwertige Nachbildung einer Gibson SG Gitarre. Das Teil hat etwa 65% der Originalgröße und fühlt sich um den Hals gehängt fast wie eine Echte an. Statt Saiten befinden sich am Hals fünf farbige Knöpfe, am Korpus befinden sich ein Tremolohaken sowie die nach oben und unten drückbare Strumbar und zwei weitere Knöpfe (Start und Select). Auch wenn der Controller aus Plastik ist, macht er einen gut verarbeiteten, hochwertigen Eindruck und wirkt keineswegs billig.

Hier heißt es schnell sein. Viele Töne direkt hintereinander.Hier heißt es schnell sein. Viele Töne direkt hintereinander.

Genial einfach, einfach genial

Man kann "Guitar Hero" natürlich auch ohne diesen Controller spielen, Spaß macht dies allerdings kaum. Kommt der Controller jedoch zum Einsatz entfaltet sich zunächst Skepsis, die relativ schnell in unbändigen Spielspaß umschlägt. Dabei ist das Konzept sehr einfach. Passend zu klassischen Rocksongs purzeln von oben auf einer Leiste farbige Kreise nach unten. Insgesamt gibt es fünf verschiedene, passend zu den farbigen Tasten am Gitarrenhals. Sobald ein Kreis unten am Schirm im Zielkreis ankommt muss die entsprechende Farbtaste und parallel dazu die Strumbar angeschlagen werden. Das klingt relativ einfach, fordert aber insbesondere in höheren Schwierigkeitsgraden ein Höchstmaß an Fingerfertigkeit, Konzentration und Rhythmusgefühl. Zieht ein Kreis einen längeren Schweif hinter sich her, kann der Tremolohaken zum Einsatz kommen, der die Punktzahlen in ungeahnte Höhen schnellen lässt.

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