Test Shinobido: Weg des Ninja - Seite 2

Nutze die Dunkelheit

Damit man weiß, wie viele Gegner sich in der Nähe befinden, werden oben Symbole in Form von Augen für jeden Gegner angezeigt. Die KI der Gegner ist gut, sie gehen bei jedem verdächtigen Geräusch nach und verfolgen euch auch längere Zeit wenn sie Goh einmal entdeckt haben. Ist die grundlegende Steuerung verinnerlicht, steht dem Spielespass nichts mehr im Wege. In geräuschloser Ninja-Manier wird geschlichen, geklettert und an die ersten Feinde herangepirscht. An der Wand entlang, geduckt und leise von Versteck zu Versteck meistert man eine Mission nach der anderen. Brücken, Kisten und andere Gegenstände eignen sich hervorragend, um einen Angriff aus dem Hinterhalt zu planen oder getötete Gegner zu verstecken. Ein kurzes Aufblitzen der Klinge verrät dir, dass du eine lautlose Tötung durchführen kannst, die dann in einer Videosequenz abgespielt wird. Langzeitmotivation bringt der Leveleditor, der für eine unbegrenzte Zahl neuer Missionen sorgt, welche aber nur halb so viel Spaß machen, wenn man sie selber entworfen hat, ins Spiel. Nicht nur die Umgebung, Häuser und Gegner lassen sich dort platzieren, wo ihr es wollt, sondern auch die Missionsziele sind frei wählbar.

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Licht und Schatten

Der Grafikstil ist sehr dunkel gehalten worden. Angesichts des spielerischen Hintergrundes mag dies zwar passend sein, aber zusammen mit den recht tristen Grafiken der Umgebung wirken die Texturen eher langweilig, so dass man schon mal schnell die Orientierung verliert. Die Stealth- Attacken sind zwar nicht sehr spektakulär, aber dennoch gut in Szene gesetzt. Nur die etwas "freie" Kameraführung macht euch das Spielen und vor allem das Überleben manchmal nicht ganz so einfach und bedarf einer längeren Eingewöhnungsphase. Die Grafik wirkt zum Teil schon etwas veraltet, sorgt zum Teil aber trotzdem für sehr lange Wartezeiten. Schon viel besser ist da die Musik, die passend zum geschichtlichen Hintergrund gewählt wurde und in hektischen Situationen die Atmosphäre und Spannung passend ankurbelt. Wie schon in den "Tenchu"-Teilen üblich, können dich auch Geräusche verraten, deshalb immer drauf achten wo und wie schnell du dich bewegst. Die Sprachausgabe ist zwar in Englisch, wird aber durch deutschen Untertitel unterstützt. Die englische Sprachausgabe ist gut und leicht zu verstehen, und der Untertitel läuft in einer guten Geschwindigkeit, gut lesbar ab.

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