Test Rising Kingdoms - Seite 2

Nur mit Lupe sichtbar: Vigor, ein Held der MenschenNur mit Lupe sichtbar: Vigor, ein Held der Menschen

Grafik und Sound: In welchem Zeitalter leben wir?

Fantasy Spieler, die 2 D-Grafik mögen, bekommen in "Rising Kingdoms" eine nette und bunte, aber auch sehr einfache Spielgrafik geboten. Sie ist ziemlich angestaubt und erinnert etwas an die isometrische Ansicht von Klassikern wie "Diablo", das bekannterweise auch schon etliche Jährchen auf dem Buckel hat. Wenn man zeitgemäße Effekte erwartet, so wird man schnell enttäuscht, dennoch bietet gerade das Fantasy-Szenario einige interessante Möglichkeiten des Grafikdesigns, z.B. Drachen, Wälder und Höhlen. Auch die Effekte bei Zaubersprüchen sind nett anzusehen. Allerdings begrenzt die veraltete Grafikengine die Möglichkeit, die Atmosphäre der einzelnen Rassen und Welten gut zum Ausdruck zu bringen. Auch ist es schade, dass keine Zwischensequenzen während der einzelnen Missionen angeboten werden. Die musikalische Darbietung gibt dem Geschehen zeitweise eine schöne Begleitung. Sie wird aber mit der Zeit recht eintönig und ein wenig langweilig. Die Sprachausgabe ist eher nervig und zum Teil sogar unfreiwillig komisch. (Originalton Wolfsreiter: "Ich hab mir eine Kralle abgebrochen"!) Auch wenn im Spiel besondere Ereignisse (Zauber der einzelnen Veteranen) auftreten, werden diese in der Regel wenig untermalt.

Die Trolle sind starke GegnerDie Trolle sind starke Gegner

Bedienung: Solide und Bewährt

Die Bedienung von "Rising Kingdoms" bietet die bekannte und bewährte Maus-Steuerung. Sämtliche Aktionen werden mit der Maus ausgeführt, von daher ist die Steuerung einfach und bietet den bewährten Spielkomfort. Sowohl die Menüs im Spiel als auch die Optionsmenüs sind übersichtlich angeordnet. Allerdings kann man die Icons der Einheiten zum Teil zu schwer auseinander halten und auch die Tatsache, dass sich der Mauszeiger beim Kontakt mit feindlichen Einheiten nicht farblich verändert, ist eher ein Schwachpunkt. Ein Pluspunkt dagegen stellt die separate Einführungskampagne dar, die einem Anfänger ans Herz gelegt sei, einem Strategie-Profi jedoch nicht einmal ein müdes Lächeln abringen kann und für diesen völlig überflüssig ist. Das Handbuch gibt einen guten Überblick über Einheiten, Gebäude und die andern Spielfeatures. Auch die Tatsache, dass man jederzeit Abspeichern kann, empfiehlt das Spiel beim recht niedrigen Schwierigkeitsgrad eher für Einsteiger.

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