Test Counter-Strike: Source

von Dominik Köppl (13. November 2005)

Langsam einen Blick um die Ecke werfen, die Waffe im Anschlag, abwarten. Kein Feind zu sehen. Plötzlich im Ohr ein lautes "Go, go, go!", ein letzter Atemzug, und schon hechtet die vermummte Gestalt hinter der Kiste los ins Ungewisse. Eine typische Szene aus dem Taktik-Shooter "Counterstrike". Mit "Counterstrike: Source" steht nun der Nachfolger des beliebten Shooters in den Startlöchern. Pünktlich zum Release der Stand-Alone-Version der vor allem grafisch aufgemotzten Spiele-Legende klären wir die Frage, ob der Kauf des reinen Multiplayer-Games lohnt.

Gewaltige Community

Dass "Counterstrike" noch immer das beliebteste Internet-Game schlechthin ist, beweist nicht nur die enorme Anzahl von Servern, Spielern und Clans international: Auch die Vertretung des Spiels in zahlreichen Ligen (national: ESL, Clanbase, Giga Liga etc.) mit teilweise unglaublich hohen Preisgeldern macht deutlich, welch enormen Rang "Counterstrike" in der Spielewelt inzwischen eingenommen hat. So ist es nicht überraschend, dass mit "Counterstrike: Source" ein den technischen Standards entsprechender Nachfolger von "CS" die bisherige Nr.1 ablösen soll. Wo aber liegen die Unterschiede zwischen den beiden "Counterstrike"-Spielen? Zunächst fällt beim Spielen von "Counterstrike: Source" auf, dass sich das Spielprinzip im Vergleich zum Vorgänger nur minimalst verändert hat: Einheiten der Elite- Polizei (Counter- Terroristen oder einfach Counters) und Terroristen liefern sich nach wie vor auf zahlreichen kleinen bis mittelgroßen Maps erbitterte Kämpfe, welche in Runden gezählt werden und inhaltlich jeweils geringfügig voneinander abweichen: So müssen auf einigen Karten Bomben gelegt/ entschärft werden, während auf anderen Maps die Befreiung von Geiseln bzw. lediglich das Ausschalten des gegnerischen Teams angestrebt wird.

Assault im alten GewandAssault im alten Gewand

Bedienung

Auch die Bedienung hat sich im Vergleich zu "CS" kaum geändert: Alles in allem erscheinen Bewegungen und die Spielwelt auch aufgrund der neuen Physikengine, die besseres Interagieren mit Gegenständen im Spiel möglich macht, etwas flüssiger als beim Vorgänger, gravierend neue Aktionen sind jedoch nicht vorhanden. Bei näherem Analysieren des Gameplays fällt jedoch auf, dass "CS:S" spielerisch durchaus einige Unterschiede zu seinem Vorgänger aufweist: So wurden etwa zusammenhängend mit den neuen Spieler- Models auch die Hitboxen, also die Stellen an der Figur des Spielers, welche unterschiedlich starken Schaden (Treffer am Kopf deutlich mehr als etwa im Bauch) bei Treffern registrieren, etwas verschoben, was besonders für Veteranen der alten Versionen eine gravierende Umstellung bezüglich des eigenen Aimings (Zielfähigkeit) mit sich bringt, wie auch die Tatsache, dass der Schaden von Handgranaten in "CS: Source" nicht mehr durch Wände hindurch wirksam ist- diese Veränderungen dürften aber eher Fortgeschrittene oder Pro- Gamer interessieren, da sie das eingeübte Spielverhalten unter Umständen beeinflussen.

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