Test NBA Live 2001

von Gerd Schüle (20. März 2001)

Obwohl die neue Saison der NBA schon seit einiger Zeit läuft, mussten Basketballfans immer noch auf den Nachfolger des genialen "NBA Live 2000" warten. Nun hat EA-Sports mit zwei Monaten Verspätung endlich "NBA Live 2001" auf den Markt gebracht. Wer wissen will, was es Neues gibt und was das Spiel alles zu bieten hat, sollte einfach nur unseren Test lesen.

Exzellent dargestelltes PublikumExzellent dargestelltes Publikum

Auf Talentsuche - Das Spiel

Das Herzstück von "NBA Live 2001" ist nicht das Absolvieren einer einzelnen Saison, was natürlich auch möglich ist, sondern der sogenannte Franchise-Modus. In dieser Variante durchspielt man mit einer Mannschaft seiner Wahl 25 Spielzeiten, in denen sich das Personalkarussell natürlich kräftig dreht. Die Spieler entwickeln sich nicht nur weiter, sondern sie altern auch oder gehen wegen lukrativeren Angeboten zu anderen Vereinen. Deshalb sollte man stets wachsam sein, nach neuen Spielern Ausschau halten und sich um auslaufende Verträge kümmern, damit nicht plötzlich schmerzhafte Lücken im Kader der Mannschaft entstehen. Wie im echten Leben muss dabei jeder Verein mit seinem Geld haushalten, was zur Folge hat, dass nur ein begrenztes Gehaltsvolumen zur Verfügung steht, das man nicht überschreiten kann. Deshalb sind in diesem Spielmodus neben dem eigentlichen Basketball auch gewisse Managerfähigkeiten gefragt.

Ein BallkünstlerEin Ballkünstler

Drippeln, passen werfen - Die Action

Wem das zuviel ist, der kann sich wahlweise an eine einzelne Saison heranwagen oder gleich in die Playoffs einsteigen. Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit, ein Freundschaftsspiel zu veranstalten oder im Eins-gegen-Eins-Modus mit einem einzelnen Spieler seiner Wahl gegen einen anderen anzutreten. Dank der Lizenz basiert das Spiel auf den aktuellen Daten der NBA, das heißt, alle 29 Vereine inklusive der Spieler sind enthalten. Dies alles gab es aber auch schon im Vorgänger, und so gesehen enthält das Spiel nichts Neues, im Gegenteil: Der Trainingsmodus wurde komplett gestrichen und zudem gibt es keine Schiedsrichter mehr im Spiel. Leider hat sich spielerisch wenig getan, "NBA Live 2001" spielt sich fast wie sein Vorgänger, nur etwas flotter und unter dem Korb gibt es nun mehr Möglichkeiten, um zum Erfolg zu kommen Allerdings gab es da auch kaum etwas zu verbessern, da auch "NBA Live 2000" spielerisch gesehen schon erstklassig war, was auf den Nachfolger ebenso zutrifft.

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