Test Hitman - Codename 47

In "Hitman" darf man in die Rolle eines Berufskillers schlüpfen und skrupellose Auftragsmorde ausführen. Ob so etwas Spaß machen kann und was das Spiel sonst noch bietet, klärt unser Test.

Gestatten, der HitmanGestatten, der Hitman

Namenlos

Der Hitman erwacht ohne Erinnerung an seine Vergangenheit in einer kahlen Zelle. Eine Stimme befiehlt ihm, aufzustehen und sich anzuziehen. Die Hauptperson des Spiels und gleichzeitig die Figur, die vom Spieler aus der "Lara"-Perspektive gelenkt wird, folgt der Aufforderung und das Action-Adventure beginnt mit einem Tutorial. Hier bekommt man kurz die Bewegungsmöglickeiten gezeigt und wird vor allem in den Umgang mit allerlei Mordwaffen eingewiesen. Dies geht von normaler Pistole oder Scharfschützengewehr bis hin zu Drahtschlingen. Nach erfolgreichem Abschließen folgt dann auch bald der erste Auftrag als Berufsmörder, bei dem man in die zwielichtige Unterwelt von HongKong eintaucht. Im Laufe des Spiels reist man mit dem Hitman um die ganze Welt. Es folgen unter anderem Missionen im Dschungel von Kolumbien oder in Österreich, bei denen es nicht nur um das möglichst genaue Erfüllen der Aufträge geht, sondern auch um die Erforschung der eigenen Herkunft.

Bei der Montage des ScharfschützengewehrsBei der Montage des Scharfschützengewehrs

Wie Garret

"Hitman" lässt sich am ehesten mit "Dark Project" vergleichen. Ähnlich wie Garret kommt unser Auftragskiller auch nicht durch rohe Gewalt ans Ziel, sondern muss sich immer überlegen, wie er möglichst lautlos und unbemerkt durchs Spiel kommt. Im offenen Kampf hat er keine Chance gegen die zahlreichen Bewacher und Bodyguards seiner Opfer. Die Programmierer gestehen dem Spieler größstmögliche Freiheiten zu, so dass sich viele Missionen über mehrere verschiedene Wege lösen lassen. Dies führt jedoch auch oft zu leichter Desorientierung, denn es ist nicht leicht, sich nur mit einer Karte und dem Auftragsziel in den riesigen Levels zurechtzufinden. Ähnlich wie beim Meisterdieb soll man auch keine unschuldigen Menschen töten. Geschieht dies in der Hitze des Gefechts doch einmal, gibt es am Ende weniger Lohn und somit weniger Kapital, um Material für den folgenden Auftrag einzukaufen.

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