Test Forza 2 Motorsport

von Jan Höllger (08. Juni 2007)

Motorsportfans warten sehnsüchtig auf die Veröffentlichung von "Gran Turismo 5" für die Playstation3, dabei gibt es bereits jetzt ein Rennspiel-Rundumsorglospaket - allerdings für die Xbox360. Microsoft führt seine eigene Serie "Forza Motorsport" in die zweite Runde und will damit alle Freunde von schnellen Autos in Verzückung versetzen. Ob das klappt, erfahrt ihr in unserm Test.

Die CPU-Gegner fahren je nach Schwierigkeitsgrad sehr ansprechendDie CPU-Gegner fahren je nach Schwierigkeitsgrad sehr ansprechend

Next-Gen Forza

Natürlich baut "Forza Motorsport 2" auf dem Konzept des Vorgängers auf, der vor zwei Jahren noch für die alte Xbox erschien. Als direkter Konkurrent der GT-Reihe auf der PS2 hatten die Entwickler von Forza ein ebenso umfangreiches wie realistisches Rennspiel auf die Beine gestellt, das mit seiner hervorragenden Onlineunterstützung auch heute noch gerne gezockt wird. Dementsprechend wenige Gründe gab es, das Gameplay für Teil 2 komplett zu verändern, stattdessen lässt sich "Forza Motorsport 2" auch treffend als Forza HD bezeichnen. Nichts desto trotz ist "Forza 2" natürlich ein komplett eigenständiges Spiel, das in manchen Bereichen sogar ganz neue Akzente setzt.

In New York findet das spektakulärste Rennen stattIn New York findet das spektakulärste Rennen statt

Fahren wie im Himmel

Das Wichtigste bei einem Rennspiel ist zwangsläufig das Fahrverhalten der Wagen. Gerade hier konnte sich der Vorgänger auszeichnen und auch "Forza 2" übertrifft in diesem Aspekt alle Erwartungen. Das realistische Fahrverhalten und die Fahrphysik der über 300 verschiedenen Wagen lässt sich nur mit einem Wort beschreiben: phänomenal! Das Besondere ist, dass sowohl Einsteiger als auch Profis in den Genuss der hyperrealistischen Fahrsimulation kommen. So lassen sich für Gelegenheitsspieler zahlreiche Fahrhilfen aktivieren, wie etwa eine Bremsautomatik oder die berüchtigte Traktionskontrolle. Wer alle Hilfen aktiv schaltet, wird selbst ohne große Übung heil um den Kurs kommen, aber dennoch ein sehr gutes Gespür dafür entwickeln, wie sich ein Rennwagen steuert. Die Eingriffe der Fahrhilfe fallen also fast unmerklich aus. Dass es solche Hilfen überhaupt gibt, bemerkt man im Grunde erst, wenn man sie abschaltet. Plötzlich brechen die Wagen in den Kurven viel mehr aus und verlangen selbst beim Geradeausfahren dem Fahrer die volle Konzentration ab. Wobei das Fahrverhalten der einzelnen Autos natürlich auch sehr unterschiedlich ausfällt: einen VW Golf wird man selbst ohne Hilfen noch halbwegs sicher auf dem Asphalt halten können, ein hochgezüchteter Sportwagen dürfte dagegen nur von Profis beherrscht werden.

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