Test
Star Wars Episode 1 Racer
THQ hat wieder einige Spiele in der "THQ Classics"-Serie zu einem günstigen Preis herausgebracht. Darunter auch das Spiel zum Star Wars-Film "Episode 1", mit dem einfallsreichen Titel "Star Wars Episode 1 Racer". Da wir noch keinen Test über diesen Titel haben, warfen wir einen Blick hinein, um euch sagen zu können, was er zu bieten hat. Von Gerd Schüle
Star Wars Feeling - Das Spiel
Im Mittelpunkt des Spiels steht zweifellos die Filmszene mit dem POD-Rennen auf dem Planeten Tatooine. Im Intro wird das Geschehen dann auch eindrucksvoll wiedergegeben. Als Spieler wird man in das Cockpit eines der eleganten und unglaublich schnellen Podracer gesetzt, um in den atemberaubenden Rennen innerhalb der Star Wars-Galaxie mit zu fliegen. Eine der 21 enthaltenen Rennstrecken auf acht verschiedenen Planeten ist die Nachbildung der im Film gezeigten Rennstrecke auf Tatooine. Im Training übt man das Ganze ein, um dann in der Meisterschaft bestehen zu können. Mit dem Geld, das man durch Siege gewinnen kann, ist es möglich, seinen Podracer aufzurüsten. Wirklich beeindruckend ist das ungeheuer große Geschwindigkeitsgefühl, das im Spiel vermittelt wird, fast so, als würde man in einem Flugzeug sitzen. Trotzdem kann man sein Geschoss recht gut kontrollieren. In den immer wieder eingestreuten Zwischensequenzen begegnet man einigen Kreaturen aus der Filmvorlage.
Die technische Seite
Obwohl das Spiel schon älter ist, kann sich die Grafik immer noch sehen lassen. Filmkenner werden die Strecke auf dem Planeten Tatooine sicherlich wiedererkennen. Besonders die Schnelligkeit der 3D-Grafik ist durchaus beeindruckend. Eigentlich ist es fast schade, dass man anhand des schellen Tempos kaum etwas von der ordentlich umgesetzten Landschaft mitbekommt. Ein besonderer Leckerbissen sind natürlich die sehr gut gemachten Videosequenzen. Auch soundmäßig kann das Spiel überzeugen. Das originale Geräusch der Podracer wurde gekonnt eingefangen und auch sonst gibt es eigentlich kein Grund zum Meckern. Anhand der vorbildlichen Steuerung hat man sein schnelles Geschoss auch bestens im Griff. Ein Joystick ist dabei das optimale Eingabegerät, aber auch mit der Tastatur lässt sich das Programm gut spielen. Innerhalb der einfach aufgebauten Menüs kann man sich bequem mit der Maus bewegen.
Fazit
von Gerd Schüle
Da "Star Wars Episode 1 Racer" eine Filmumsetzung ist, sind dem Spiel von Anfang an gewisse Grenzen gesetzt, die aber gut genutzt wurden. Da immerhin 21 Strecken auf acht verschiedenen Planeten zur Verfügung stehen, ist durchaus für Abwechslung bei der actiongeladene Raserei gesorgt. Zwar hat mich das Spiel zu Anfang total begeistert, ist aber dafür nach einer gewissen Zeit etwas eintönig geworden. Dies liegt mit Sicherheit auch daran, dass es außer dem Training nur die Meisterschaft gibt und das ganze Spiel trotz seiner irrsinnigen Geschwindigkeit für meinen Geschmack etwas zu leicht ausgefallen ist. Trotzdem, oder vielleicht gerade deswegen ist das Spiel für Star Wars-Fans fast eine Pflicht und wer einmal ein etwas anderes Rennspiel haben will, macht anhand des herabgesetzten Preises auch keinen Fehler.
Kommentare 
zur Star Wars: Episode 1 - Racer Übersicht
Wie bekloppt ist das denn?
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