Test Fussball Manager 2003

von Gerd Schüle (16. April 2003)

Trotz großer Anstrengungen hat EA Sports bisher noch nie den Meistertitel im Bereich der Fußballmanager errungen. Deshalb haben sie ja das erfolgreiche Entwicklerduo der "Anstoß"-Serie Gerald Köhler und Rolf Langenberg in die eigene Mannschaft einverleibt. Und prompt ist es ihnen gelungen mit dem "Fußballmanager 2002" die Tabellenspitze zu erobern. Mit dem Nachfolger wollen sie sich nun endgültig die Konkurrenz hinter sich lassen und in unserem Test erfahrt ihr, ob es ihnen gelungen ist.

Verdienter TorjubelVerdienter Torjubel

Eine neue Saison

Der "Fußball Manager 2003" geht mit vielen Verbesserungen und einem enorm Umfang in die neue Saison. Einschließlich der 1. und 2. Bundesliga sind 25.000 Spieler aus 47 Ligen wie z.B. die Premier League oder die Serie A im Spiel integriert, wobei die meisten Dank der begehrten Lizenzen mit den Original-Trikots und Vereinswappen daherkommen. Wahlweise übernimmt man einen Verein seiner Wahl oder stellt sich der Herausforderung im Karriere-Modus. Wegen der unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade eignet sich das Spiel für Anfänger genauso gut wie für geübte Spieler. Neu ist unter anderem das umfassende Fußballquiz mit 5200 Fragen und die ins Spiel integrierte Kicker-Zeitung, die nach jedem Spieltag kompetent und abwechslungsreich deine Leistungen gnadenlos bewertet. Sehr gut gelungen ist den Entwicklern das neue Transfersystem. Anhand von zwei verschiebbaren Bällen müssen sich die zwei Parteien unter Zeitdruck einigen. Auch wenn sich das einfach anhört ist es im Spiel doch sehr spannend.

Das AufstellungmenüDas Aufstellungmenü

Umfangreiches Aufgabengebiet

Wie im Genre üblich, übernimmt man im "Fußball Manager 2003" den Posten eines Trainers und Manager in Personalunion. Ohne zu übertreiben, kann man behaupten, dass es bisher noch keinen Fußballmanager gab, bei dem man so viel zu tun hat wie das beim jüngsten Spross von EA-Sports der Fall ist. Egal um was es sich handelt, im "Fußball Manager 2003" werden alle wichtigen Entscheidungen des Vereins vom Spieler getroffen. Das Aufgabengebiet erstreckt sich vom Verkauf der Eintrittskarten und Fanartikel über das Aushandeln von Werbeverträgen, dem Ausbau des Stadions oder des Vereinsgeländes bis zum Training, dem Aufstellen der Mannschaft und dem Austüfteln der richtigen Taktik. Selbst den Träger des Mannschaftskoffers kannst du selbst bestimmen. Wem das aber alles zuviel ist, der übergibt die Bereiche, um die er sich nicht kümmern will, eben einem zuverlässigen Assistenten. Dank dieser gut funktionierenden Komfortfunktion kommen auch Anfänger sehr gut mit dem Spiel zurecht.

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