Test Severance - Blade of Darkness - Seite 2

Der Barbar gegen zwei GegnerDer Barbar gegen zwei Gegner

Essen und Trinken

Zur Auffrischung der Lebensenergie stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Für kleinere Wunden tun es Brot, Käse oder Fleisch, was immer wieder mal herumliegt. Ist dein Character stark in Mitleidenschaft gezogen, helfen nur noch Heiltränke, die du übrigens auch mitnehmen kannst. Die wirst du auch brauchen, denn die Gegner werden im Laufe des Spiels immer stärker. Meist sind es Wachen, ab und zu auch irgendwelches Getier. Je nach Erfahrungsstufe lassen sich die Gegner mit bestimmten Kombo-Attacken bekämpfen. Diese Spezialangriffe lassen sich durch eine bestimmte Tastenkombination ausführen und stehen jedem Character zur Verfügung. Richtig angewendet lässt sich mit so einem Angriff erheblicher Schaden anrichten. Diese Kombo-Attacken sind in deinem Tagebuch aufgelistet, genauso wie Waffen, Items und der Fortschritt der Story.

Die Steuerung

Die Steuerung von "Severance" ist leider der Hauptschwachpunkt des Spiels. Was die Spanier geritten hat, eine dermaßen umständliche Handhabung zu verwenden, werden wir wohl nie erfahren. Was ist verkehrt an der allgemein üblichen Steuerung, wie sie in ähnlichen Spielen wie z. B. "Rune" verwendet wird? Warum muss man sich mit einem Tastendruck, ähnlich wie bei "Wing Commander" (ja, du hast richtig gelesen !), auf einen Gegner feststellen? Gut, man kann ihn dann umkreisen und beharken, doch kommen mehrere Gegner, artet alles nur noch in ein Chaos aus, bei dem der Spieler meistens das Nachsehen hat. Und als ob das nicht genug wäre, gibt es nicht einmal eine Sidestep-Taste, lediglich, wie gesagt, man hat sich auf einen Gegner eingestellt.

Die zarte Zoe nimmt es mit jedem aufDie zarte Zoe nimmt es mit jedem auf

Grafik und Sound

Die Grafik des Spiels basiert auf keiner lizensierten Engine, wurde von den Spaniern also selbst programmiert. Und das haben sie gut gemacht. "Severance" hat die realistischsten Licht-Schatteneffekte und Wassereffekte, die ich je in einem Spiel gesehen habe. Kombiniert mit den schön designten Schlössern, Minen und Verliesen entsteht dadurch eine tolle und spannende Atmosphäre, die vom guten Sound unterstützt wird. An den richtigen Stellen setzt spannende Musik ein, die Soundeffekte passen außerdem. Insgesamt gesehen haben die Programmierer die mittelalterliche Welt also überzeugend dargestellt. Was in Verbindung mit der Grafik noch erwähnt werden sollte, ist die Darstellung von Gewalt, die nicht allzu zimperlich ist, sich in den Menüs aber abstellen lässt.

Meinung von Philipp Frick

"Severance: Blade of Darkness" ist ein typischer Fall für ein ambitioniertes Projekt mit guten Ideen, aber zum Teil schwacher Umsetzung. So sind die Rollenspielelemente zwar gut gemeint, bringen letztendlich aber nichts. Das Leveldesign ist eigentlich ansprechend, irgendwann wird das Umlegen von Hebeln und das Benutzen von Schlüsseln jedoch ein wenig eintönig. Und was bringen vier verschiedene Charactere, wenn sich das Spiel mit jedem fast gleich spielt? Das größte Manko: Die hirnlose Steuerung, an die man sich nie so richtig gewöhnt. Bei aller Kritik will ich eins nicht leugnen: "Severance" macht Spaß und das nicht zuletzt wegen der hervorragenden Atmosphäre und der tollen Grafikeffekte. Für Fans mittelalterlicher Action sicherlich kein Fehlkauf.

80

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