Test Keine Überraschung(?)

von Henrik Haumann (20. Oktober 2007)

Und wieder einmal ein Pokémon Spiel. Die "kleinen Monster", wie sie vielerorts genannt werden, lassen sich vor allem in Japan immer noch kommerziell ausschlachten. Somit ist es kein Wunder, dass für den Nintendo DS ein neuer Ableger der so beliebten Serie erschien. Dass man über die Qualität von Videospielen streiten kann ist klar und gerade Pokémon ließ sich hier immer wieder vorführen. Für die einen war es ein absolut geniales Spiel mit netten Funktionen, für die anderen simple Geldmacherei ohne wirklichen Gehalt. Was aber lässt sich nun bei objektiver Betrachtung über das neue Spiel sagen?

Zwei der über hundert neuen Pokémon beim Kampf.Zwei der über hundert neuen Pokémon beim Kampf.

Komm' schnapp sie alle!

Nach diesem bewährten Rezept wird Pokémon Diamant/Perl auch diesmal wieder funktionieren. Es gibt in dieser Ausgabe über 400 Pokémon, die gefangen werden wollen und einiges an Abwechslung ins Team bringen können. Bei der Grundstruktur der Pokémon hat sich auch in diesen Abenteuern nicht viel geändert: Nr. 1-9 sind die drei Anfangspokémon Cheltiar (Pflanze), Plinfa (Wasser) und Panflam (Feuer), die letzten Nummern sind wieder einmal für legendäre Pokémon reserviert. Soweit also alles beim Alten.

Hier sehen wir einen Tausch...Hier sehen wir einen Tausch...

Ich will mehr!

Auch diesem enthusiastischen Ruf ist Nintendo nachgegangen, sodass viele Neuerungen in das Spiel eingegangen sind. Die Handlung bleibt zwar größtenteils gleich. Es geht um die Vervollständigung des sog. Pokédex. Allerdings wurden die Umstände und einige Teile des Abenteuers leicht verändert. Aber die größte Änderung ist wohl das drahtlose Tauschsystem. Hiermit kann man entweder mithilfe einer W-Lan Verbindung oder an sog. Hotspots der deutschen Telekom mittels drahtloser Datenübertragung Pokémon mit Trainern aus aller Herren Länder tauschen. Ob das als Beitrag zur Völkerverständigung gewertet werden kann steht noch aus, aber durch das im DS integrierte Mikrofon kann man mithilfe der Voice-Chat Funktion auf jeden Fall seine Fremdsprachenkenntnisse aufpolieren, während man Pokémon tauscht. Auch internationale Kämpfe und gemeinsames Erforschen des "Untergrundes", einer zweiten, unterirdischen Welt, sind möglich, sodass Nintendo hier wohl einen seiner größten Trümpfe maßgeblich verbessert hat: Die Interaktivität.

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