Test Medal of Honor Airborne

von Jan Höllger (19. Dezember 2007)

Fallschirmspringer hatten im 2. Weltkrieg einen schweren Job: Aus luftiger Höhe unter Dauerbeschuss aus einem wackelnden Flugzeug abspringen, in der Luft den sperrigen Fallschirm öffnen und dann an einem bestimmten Ort die Erde erreichen, um sofort kampfbereit zu sein, schließlich sind sie mitten im Feindgebiet gelandet. Diese Dramatik der Fallschirmtruppen versucht EA in "Medal of Honor: Airborne" auf den Bildschirm zu bringen. Ob das gelungen ist, klärt unser Nachtest der PS3-Version.

Wo landen wir denn dieses Mal?Wo landen wir denn dieses Mal?

Raue Sitten

Als Mitglied der 82. Airborne Division schlüpft ihr in die Rolle des amerikanischen Fallschirmspringers Boyd Travers und kämpft auf sechs Schlachtfeldern des 2. Weltkrieges. Eine echte Story gibt es serientypisch nicht. Bis auf kurze Besprechungen vor den Einsätzen werdet ihr ziemlich unvorbereitet in den Kampf gestoßen. Gestoßen ist dabei durchaus der richtige Ausdruck, denn jeder Einsatz startet in der Luft an Bord eines Transportflugzeuges. Während ihr noch mit euerem Leben gedanklich abschließt, stößt euch ein Offizier einfach aus dem Flugzeug.

Die Kämpfe gegen Panzer sind unverhältnismäßig schwer.Die Kämpfe gegen Panzer sind unverhältnismäßig schwer.

Lande wo immer du willst

Nach dem ersten Schrecken aufgrund der harten Sitten in der Armee werdet ihr Gefallen an dem Fallschirmsprung finden, denn die Aussicht ist glänzend. Unter euch toben auf einer riesigen Fläche bereits die Kämpfe, selbst Details wie zu zerstörende Flaks lassen sich schon ausmachen. Grüner Rauch zeigt euch an, wo ihr am besten landen sollt. Doch diese sicheren Landezonen sind allenfalls eine Empfehlung. Im Grunde dürft ihr überall im gesamten Level landen. Selbst strategisch günstige Plätze, wie ein Kirchturm oder ein Dach in der Nähe einer Feindstellung, stehen euch offen, wenn ihr denn in der Luft den Fallschirm in die richtige Richtung lenkt und eine halbwegs saubere Landung hinlegt.

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