Test Der weisse Hai

von Clemens Eisenberger (14. November 2006)

Nach Brian de Palmas "Scarface" steht uns mit Steven Spielbergs "Der weiße Hai" schon die zweite Filmverspielung dieses Monats ins Haus. Allerdings stellt sich besonders bei Spielbergs Klassiker die Frage, wie man ihn, ohne die Atmosphäre gänzlich zu zerstören, so in ein Konsolenspiel konvertieren kann, dass es zum einen nahe an der Vorlage bleibt und zum anderen auch noch Spaß macht. Inwiefern das gelungen ist, lest ihr in unserem Test.

"Nicht schon wieder Konserven...""Nicht schon wieder Konserven..."

Das erste Sharkventure

Ein sehr interessanter Denkansatz verbirgt sich schon in der Grundidee des Spiels. Während der Filmkenner bereits ganze 4 Mal erleben durfte, wie böse der Hai und wie gut die Menschen sind, erlebt der Zocker hier die Geschichte nun aus der anderen Perspektive. Unterwegs seit ihr in "Der Weiße Hai" nämlich als der Hai höchstpersönlich! In eurer ersten Mission müsst ihr aus eurem Gefängnis, einer Art Unterwasser Themenpark entkommen. Auch offenbaren sich hier bereits die ersten Schwächen des Titels. Ihr kommt nämlich des öfteren in einen verschlossenen Raum, ohne Weg nach draußen. Dass ihr ein kleines Gitter, eine Tür oder eine Glasscheibe mit eurer Schnauze öffnen könnt, wisst ihr zu dem Zeitpunkt noch nicht. Gleich euer erster Job ist sehr interessant. Ihr müsst nämlich Adventuretypisch ein Tor öffnen. Zu diesem Zweck schnappt ihr euch einen Wissenschaftler, fresst ihn aber nicht sondern und schleppt ihn zum Sicherheitskartenleser. Schon öffnet sich das Tor. Dies wirkt nicht nur etwas unrealistisch, sondern stellenweise sogar unfreiwillig komisch. Die erste Mission endet übrigens mit einem Endgegnerkampf mit einem Killerwal...

Hier stillt Jaws gerade seinen HungerHier stillt Jaws gerade seinen Hunger

Grand Theft Jaws?

Die interessanten Ideen gipfeln aber nach der ersten Mission in einer Karte der Insel Amity Island. Diese bekommt ihr nämlich und könnt euch fortan in bester GTA-Manier um die Insel herum bewegen und euch neue Aufträge suchen. Allerdings solltet ihr schauen, regelmäßig etwas zwischen die Beißerchen zu bekommen, da ihr sonst langsam aber sicher verhungert. Die Aufträge selbst sind recht abwechslungsreich ausgefallen. Von kleinen Minispielen bis zum Verbreiten von möglichst viel Terror und dem Zerstören diverser Anlagen der Menschen ist so ziemlich alles mit dabei. Das größte Problem des Missionsdesigns ist es nur, dass ihr oftmals nicht genau wisst, was ihr tun müsst, da aber die Menschen auf euch schießen und Bomben werfen, habt ihr auch keine Zeit darüber nachzudenken bzw. möglicherweise vorhandene Eingänge und Gegenstände zu suchen. Zusätzlich zu den Menschen gibt es aber auch einige Meeresbewohner, die euch nicht gerade freundlich gesinnt sind und euch gerne mal angreifen. Derartiges Futter könnt ihr euch durch einfachen Druck auf die Viereck-Taste anzeigen lassen. Am Ende jeder Mission bekommt ihr Punkte, mit denen ihr euren Hai aufwerten und ihm neue Angriffe beibringen könnt.

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