Test
Guitar Hero: Rocks the 80s
Die 80er sind lebendiger als jemals zuvor. Der neueste Spross der "Guitar-Hero-Reihe" bringt die Supergruppen der 80er zum Mitrocken ins Wohnzimmer: Poison, The Police, Flock of Seagulls und Skid Row, um nur die besten zu nennen. Von Oliver Hartmann
Fakten, Fakten, Fakten
Fangen wir mit den Fakten an. "Guitar Hero Encore: Rock the 80s" hat alles, was auch "Guitar Hero 2" hatte und das ist zunächst einmal eine gute Sache. Es gibt das gewohnt gute Gameplay, sämtliche Mulitplayer-Modi, Bonus-Charaktere und insgesamt 30 neue Tracks, die allesamt mitten aus den 80ern kommen. Optisch hat sich das Spiel dieser Zeit angepasst, grelle Neontöne lassen den einstigen Metal-Look vergessen. Man könnte also meinen, das alles gut gelaufen ist. Dem ist aber nicht so. Kritisch beleuchtet, ist "Guitar Hero Encore: Rock the 80s" - auch für Fans - eine ziemliche Mogelpackung.
Vorgänger in Neonfarben
Wirklich alles sieht beinahe 1:1 wie "Guitar Hero 2" aus, nur eben in Neontönen angestrichen. Unterm Strich gibt es also für knapp 50 Euro nur 30 neue Songs, was schon Mal deutlich weniger als in den beiden Vorgängern ist, die freischaltbare Bonus-Tracks sucht man hier vergebens. Das ist wirklich ärgerlich, denn "Guitar Hero" und sein Nachfolger gehörten zu den innovativsten und abwechslungsreichsten Spielen seit langer Zeit. Insgesamt macht sich so etwas der Eindruck breit, dass man relativ schnell, relativ sicher Geld verdienen wollte.
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