Test Harry Potter und der Feuerkelch

von Tobias Stolle (02. Dezember 2005)

Kurz nach dem Kinostart geht Harry Potter auch wieder auf dem PC in das nächste Kapitel und stellt sich in "Harry Potter und der Feuerkelch" vielen neuen Gefahren. Wie auch bei den Vorgängern hat sich EA wieder der Versoftung des Titels angenommen. Eine düstere Handlung sowie ein kampflastigeres Gameplay sollten aber vielleicht auch neue Fans finden. Ob es sich lohnt den Zauberstab auszupacken, erfährst du hier.

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Das Hauptmenü

Startest du das Spiel, findest du dich nachdem du die Sprache bestimmt hast (kein Englisch??) im Hauptmenü wieder. Warum ein solches überhaupt eingebaut wurde ist mir ein Rätsel. Die einzige Einstellung die du wirklich vornehmen kannst, ist die Möglichkeit Untertitel ein- und auszuschalten. Weder eine Änderung der Lautstärke noch der Grafikoptionen (nur 800x600) oder der Steuerung sind hier zu finden. Auch eine Wahl des Schwierigkeitsgrads ist nicht möglich. Startest du ein Spiel, darfst du dir aussuchen welchen der 3 Hauptcharaktere du gerne spielen möchtest. Dabei macht es keinen Unterschied welche der Figuren du steuerst. Im Großen und Ganzen der Handlung des Buches folgend, steht das Spiel im Zeichen des Trimagischen Turniers - einem freundschaftlichen Wettstreit zwischen den drei größten europäischen Zaubererschulen Hogwarts, Beauxbatons und Durmstrang. So kämpfst du dich also in 11 Kapiteln durch die Zauberwelt von Harry Potter.

Besser schnell das Feuer löschen!Besser schnell das Feuer löschen!

Zum Spiel

Du bekämpfst fiese Drachen und Schleim spuckende Pflanzen bis du schließlich vor dem Meister des Bösen selbst stehst. In den meisten Levels ist Harry nicht mehr auf sich allein gestellt. Seine Freundin Hermine und sein Freund Ron stehen ihm stets tatkräftig zur Seite, wenn es einmal brennt. Damit kannst du, wenn du über zwei zusätzliche USB-Gamepads verfügst, das Spiel im Co-Op Modus mit bis zu zwei weiteren Mitspielern durchzocken. Hauptsächlich besteht die Aufgabe nämlich darin, die so genannten "trimagischen Schilde" zu sammeln, um die nächsten Ebenen frei zu schalten. Die kleinen Nebenaufgaben, wie das Finden von Drachenstatuen, brauchst du eigentlich nicht machen. In bester Jump & Run Manier suchst du also nach Sammelkarten, Bertie Botts Bohnen, Schokofröschen und natürlich den Schilden. Neu dabei ist, dass selbst im Solo Spiel die beiden anderen Figuren vom Computer gesteuert mit durch die Level flitzen. Das ist in soweit hilfreich, dass du viele Aufgaben nur noch im so genannten "Kooperationsmodus" schaffen kannst. Leider ist EA die KI der beiden Mitstreiter nicht so gut gelungen. Oftmals laufen sie wie wild durch die Gegend oder aber versuchen sich mit wenig Erfolg in der Zauberkunst. So bringen sie sich mit einem schwebenden Steinklotz fast selbst um. Wenn sie aber gelangweilt in der Gegend herum stehen, kannst du sie durch die L-Taste herbeirufen.

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