Test Nerf Arena Blast

von Der-Gagamehl (30. Mai 2000)

Ein absolut gewaltfreier Ego-Shooter. Gibt's nicht? Gibt's doch! Mit "Nerf Arena Blast" liefert ATARI einen ebensolchen ab, technisch basierend auf der bewährten Unreal-Tournement-Engine. Und die BPJS wird nix dagegen haben! Und der Spieler? Kann man in so einem Spiel auf einen Rocket Launcher, Sniper oder Railgun verzichten? Wir werden sehen...

Zahlreiche Einstellungen und MultiplayermodesZahlreiche Einstellungen und Multiplayermodes

In naher Zukunft schon haben die klassischen Extrem-Sportarten wohl ausgedient. Snowboards sind ein alter Hut und kein Jugendlicher hat mehr Lust auf Ausgehen und Tanzen. Nerf Arena dagegen ist der neueste Schrei! In einem dreidimensionalen Tunnelsystem werden Hightech-Gefechte und taktische Scharmützel mittels Saugnapf-Pistolen (NERF) ausgetragen. Durch das Tragen von Spezialanzügen werden Treffer sofort elektronisch erfasst und ausgewertet. Jeder Spieler erhält einen Energie-Account, der durch Treffer dezimiert und durch Aufnehmen von PowerUps wieder aufgefüllt wird. Besonders gute Treffer werden mit Sonderpunkten belohnt. Sinkt der Energie-Level auf Null, wird der Spieler zur kurzzeitigen Aufgabe aufgefordert und muss an anderer Stelle neu beginnen.

Gotcha!Gotcha!

Der Spieler ist Mitglied im 4-Mann-Team der "Twisters", die sich auf der Highschool für die Nerf Arena-Weltmeisterschaft qualifiziert haben. 6 weitere Teams treten gegen das Twister-Team an, das wie Pech und Schwefel zusammenhalten muss, denn nur durch Teamwork kann der Meistertitel erreicht werden. Dabei müssen den Gegnern Fallen gestellt und dabei darauf geachtet werden, nicht in einen Hinterhalt zu gelangen ...

Ah, eine Fahne!Ah, eine Fahne!

Schon optisch unterscheidet sich das Game von den 'härteren' Klassikern des Ego-Shooter-Genres. Alles (Umgebung, Waffen Spieler) ist in schreiende, quietschbunte Farben getaucht, so dass der Eindruck entsteht, man befinde sich mitten in einem japanischen Manga-Comic. Dank der Unreal-Tournament-Engine läuft das Spiel flüssig und die Qualität der Grafik ist somit obere Leistungsklasse. Das Design hätte ruhig etwas verspielter sein können, den Grafikern gingen wohl ein wenig die zündenden Ideen aus, so dass die Referenz-Programme UT und Q*ke Arena mehr Abwechslung bieten.

Draussen - und ab ins Goal...Draussen - und ab ins Goal...

Die Steuerung ist genre-üblich, lässt nichts vermissen und macht das Agieren in der Arena zu einem Kinderspiel. Zahlreiche Power-Ups und Waffen lassen die Kämpfe nicht langweilig werden. Verschiedene Spiel-Modi und die Multiplayer-Option gehören selbstverständlich auch ins Programm. Was unterscheidet das Programm nun eigentlich von den üblichen Genrevertretern? Nichts! Und doch alles. Rein technisch gesehen steht "Nerf Arena Blast" UT und QA in wenig nach. Es finden sich zu den meisten Waffen entsprechende Spielzeugpendants. Schnell und geschickt muss man auch vorgehen und doch muss man wohl großer Manga-Fan sein, um dieses Spiel wirklich zu akzeptieren.

Fazit:Ich habe das übliche Geballer und die Explosionen doch sehr vermisst, dass ich immer das Gefühl hatte, ich stehe auf einer Bremse (reine Kopfsache). Trotzdem, ist das Spiel für ein paar schnelle Runden zwischen UT und QA allemal gut, da es vor allem technisch überzeugen kann.

80

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