Test Heavy Metal F.A.K.K. 2

von Philipp Frick (24. November 2000)

Endlich: Die Spieleschmiede Ritual Entertainment hat ihr neues Spiel "Heavy Metal F.A.K.K. 2" fertiggestellt. Bleibt nur noch die Frage, ob das Spiel den vielen Vorschusslorbeeren gerecht wird und im Genre der Action-Adventures Fuß fassen kann. Diese Frage wird im folgenden Test beantwortet werden.

Die Gegner haben es in sich.Die Gegner haben es in sich.

Der Spieler verkörpert Julie, eine Amazone, wie sie im Buche steht. Julie lebt auf einem Planeten namens Eden, der, wie der Name andeutet, das Paradies auf Erden ist. Das Wasser in Eden birgt ein besonderes Geheimnis, verhindert es doch jeglichen Alterungsprozess. Doch die Zeiten waren nicht immer so rosig. Vor langer Zeit wurde Eden von dem Halbgott Lord Tyler tyrannisiert, bis Julie ihn in einer Schlacht tötete. Inzwischen jedoch leben alle Bewohner glücklich und zufrieden, dank eines Schutzschilds und einer Tarnvorrichtung, die potentiellen Eindringlingen vorgaukelt, Eden sei ein kahler und öder Planet. Doch eine neue Gefahr lauert: Der uralte Herrscher Gith ist mit einem riesigen Raumschiff unterwegs nach Eden. Nun ist es an Julie, das drohende Unheil abzuwenden. Du lernst die Steuerung der Heldin, sowie Handhabung der Waffen und Bedeutung des Head-Up Displays. Außerdem erklärt die Trainerin die Objekte, die man im Spielverlauf aufsammeln kann. So gibt es natürlich Objekte, die deine Gesundheit auffrischen, zum Beispiel Äpfel, kleine Kapseln und Heilpflanzen, die immer wieder nachwachsen.

Wasser für die Gesundheit

Besonders wichtig in Eden ist das Wasser. So sieht man neben der Gesundheitsanzeige eine Wasseranzeige. Wasser braucht Julie für magische Waffen. Ist der Wasserbalken nicht mindestens zur Hälfte aufgeladen, funktionieren die magischen Fähigkeiten der Waffen nicht. Außerdem kannst du, je höher der Wasservorrat ist, weiter springen, schneller laufen und deine Waffen richten mehr Schaden an. Bei Angriffen von Gegnern nimmt der Wasservorrat genauso ab wie die Gesundheit. Natürlich kannst du den Wasserpegel auch wieder heben. Am einfachsten geschieht dies, indem man sich in einen Teich, Fluss oder Wasserfall stellt. Man kann aber auch Wasserampullen aufsammeln, genauso wie eine Wasserflasche für das Inventar, die der Spieler jederzeit benutzen kann. All dies wird in dem hervorragenden Tutorial bestens erklärt.

Nach dem Training passieren merkwürdige Dinge in der Stadt. Riesige Insekten greifen an. Zeit für Julie, zu den Waffen zu greifen und den Kampf aufzunehmen. Die erste Waffe, die man findet, ist das Standardschwert. Im Laufe des Spiels findet man noch andere Waffen, die in verschieden Klassen eingeteilt sind: Schwerter, zu denen das Standardschwert, ein Kettensägenschwert, ein Elektronenschwert, eine Axt und ein Feuerschwert zählen. Den Schwertern kommt besondere Bedeutung zu, findet sich für Schusswaffen doch nur wenig Munition, die du dir für die Endgegner aufsparen solltest. Eine weitere Klasse sind Schleudern und Schilde. Bei den Feuerwaffen finden sich Armbrust, Uzi und Pistole. Die schwersten Geschütze fährt die Klasse der Explosionswaffen auf: Ein Raketenwerfer und Sprengsätze sind hier zu finden. Zu guter Letzt gibt es die Klasse der schweren Waffen, zu der Shotgun, Flammenwerfer, Maschinengewehr und die Soul Sucker zählen, mit der du Feinden Leben und Wasser entziehst.

Ein wahrer Augenschmaus

Genauso vielseitig wie die Waffen ist die Auswahl an Gegnern: Neben kleinen, relativ harmlosen Fliegen gibt es riesige, angriffslustige Kreaturen, die in späteren Levels ziemlich dicht gesät sind. Der gefährlichste Gegner ist der Soul Harvester, der dem Spieler wirklich alles abverlangt. Manche Gegner gibt es nur in bestimmten Regionen, von denen es ebenfalls verschiedene gibt, zum Beispiel die nebligen und düsteren Sümpfe. Die Landschaften sind gut gemacht, das Leveldesign hingegen hätte etwas anspruchsvoller sein können. Das Spiel ist ziemlich linear, und die Alibi-Rätsel löst selbst ein Anfänger ohne Probleme. So gilt es zum Beispiel, in einem Tümpel zu baden, um von einer fleischfressenden Pflanze, die Julie nach dem Bad ungenießbar findet, über einen unüberwindbaren Abgrund gespuckt zu werden.

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