Test Heavy Metal FAKK 2 - Seite 2

Julie mit Raketenwerfer.Julie mit Raketenwerfer.

Die Grafik ist eine der großen Stärken des Spiels. Das Spiel verwendet die Quake-3-Engine, die mit Landschaften besonders eindrucksvoll wirkt. Überdies gibt es schöne Effekte, wie das Feuerschwert. Die riesigen Landschaften und Effekte wie Nebel machen das Spiel zu einem wahren Augenschmaus. Auch die Bewegungen der Figuren, insbesondere von Julie, sind schön animiert. Die Zwischensequenzen sind komplett in der Spielgrafik gehalten und stören den Spielfluss in keinster Weise.

Hier geht Julie einen Wandvorsprung entlang.Hier geht Julie einen Wandvorsprung entlang.

Der Sound trägt ebenso zur äußerst gelungenen Atmosphäre bei. Überall sind unheimliche Geräusche zu hören. Die Soundeffekte der Waffen klingen richtig gut. Die stimmungsvolle, spannungsgeladene Musik tut ihr Übriges. Auch die Sprachausgabe in den Zwischensequenzen wäre in Ordnung, würde Julie nicht hin und wieder mal ein paar englische Sätze einwerfen, was natürlich extrem störend wirkt.

Bewegungsmäßig bleiben keine Wünsche offen

Die Steuerung passt sich gängigen Genrestandards an. Anfänger werden mit dem hervorragenden Tutorial bestens eingeführt. Julie kann springen, schleichen, gehen, Wände erklettern, Rohre erklettern, sich an Seilen hochziehen und diese sogar zum Schwingen bringen. Doch das ist noch nicht alles. Sie kann außerdem an Wandvorsprüngen entlanggehen und sich an Mauerkanten entlanghangeln. Bewegungsmäßig bleiben also keine Wünsche offen. Eine Besonderheit jedoch ist, dass du in jede Hand eine Waffe nehmen kannst. So kann man zum Beispiel in die linke Hand eine Uzi nehmen, und mit dem Schwert in der rechten Hand zu nahe kommende Feinde bearbeiten. Natürlich kann auch ein Schild zur Verteidigung benutzt.werden. Für manche Waffen, wie die große Axt, brauchen man beide Hände. Julie kann außerdem eine Combo - Attacke ausführen, die beim Gegner besonders viel Schaden anrichtet. Die Tastenkombination dafür ist aber immer die gleiche, die Art der Attacke variiert je nach Waffe.

Meinung von Philipp Frick

Bravo! Was die Jungs von Ritual uns hier auftischen, kann wirklich überzeugen. Die fantastische Atmosphäre profitiert vor allem von der tollen Grafik und dem stimmungsvollen Sound. Aber auch sonst haben die Programmierer ganze Arbeit geleistet. Die Action kommt nie zu kurz, die Gegner sind kein Kanonenfutter, und die vielen verschiedenen Waffen machen wirklich Laune. Besonders die Möglichkeit, zwei grundverschiedene Waffen gleichzeitig zu benutzen, verdient Anerkennung. Die Story ist zwar nicht besonders spektakulär, das macht bei einem Actionspiel aber nichts. Lediglich ein paar Mankos trüben das Bild: Die Levels hätten eine Spur abwechslungsreicher sein können. Außerdem nervig: die lange Anfangsladezeit selbst auf schnellen Rechnern. Wen das nicht stört, und die Tatsache, dass das Spiel ziemlich kurz ist, bekommt hier handfeste Kost: gut designte, kurzweilige Action, die es in sich hat.

80

meint:

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