Test Mass Effect

von Malte Kruse (22. November 2007)

"Es war einmal in einer weit weit entfernten Galaxie" - so beginnt jeder der sechs Star Wars-Filme und auch die beiden herausragenden Videospiele "Knights of the old Republic" ("Kotor"). Auf Lichtschwerter, Jedi-Ritter & Co. müsst ihr im neuen Rollenspielmeilensteil der Spezialisten von Bioware zwar verzichten, doch eine fantastische Story in den weiten des Universums hat auch "Mass Effect" zu bieten.

Das Charakterdesign ist einzigartig.Das Charakterdesign ist einzigartig.

Zum Wohle der Menschheit

Wir schreiben das Jahr 2183, die Menschheit hat endlich gelernt mit Überschallgeschwindigkeit (eben dem namensgebenden Mass Effect) zu fliegen und so die ganze Galaxie zu bereisen. Doch die Menschen kämpfen im weitläufigen Universum um die Akzeptanz, andere Völker haben die Galaxiepolitik fest im Griff, nur selten wird einem Menschen die Ehre zuteil, an einer besonderen Mission teilzunehmen. In diese Rolle schlüpft aber Commander Shepard, den ihr in "Mass Effect" verkörpert. Mit großem Eifer deckt Shepard eine Verschwörung auf und wird schließlich als Soldat mit herausragenden Fähigkeiten vom Senat anerkannt. Sogleich erhält der Commander einen neuen Auftrag, um den Verschwörer Saren zu finden, es startet eine Reise quer durch die Galaxie.

Solche kinoreif inszenierten Gespräche machen den Großteil des Spieles aus.Solche kinoreif inszenierten Gespräche machen den Großteil des Spieles aus.

Blockbusterverdächtig

Die Erzählung der jederzeit spannenden Story nimmt in "Mass Effect" einen großen Teil der Spielzeit und des Spielspaßes in Anspruch. Absolut kinoreif werden euch die zahllosen Zwischensequenzen in Gesprächen mit Crewmitgliedern, Händlern oder dem Senat präsentiert. Eine tolle deutsche Sprachausgabe und lippensynchrone Mundbewegungen lassen euch glauben, ihr würdet einen Spielfilm ansehen. Allein die Darstellung der Gesichter ist den Grafikern exzellent gelungen und setzt neue Maßstäbe. In Dialogen dürft ihr eure Haltung mithilfe verschiedenen Antwortmöglichkeiten bestimmen, später lernt ihr auch das Einschüchtern oder Einschmeicheln, wodurch euch neue Fragestellungen zur Auswahl stehen. Durch diesen Kniff seid ihr nicht nur tatenloser Zuhörer, sondern fühlt euch wie in einem interaktiven Film.

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