Test Witcher - Seite 2

Die isometrische Ansicht ist die ÜbersichtlichereDie isometrische Ansicht ist die Übersichtlichere

Steuerung und Kampfmodi ungewohnt

Der Kampfmodus in "The Witcher" ist auch im Hinblick auf die Bedienung ungewöhnlich. Er erinnert etwas an die Rundenbasierten Kämpfe eines "Knights of the Old Republic", ohne eigentlich rundenbasiert zu sein. Ein kleines Mouseover zeigt einem jeweils an, wann man angreifen kann, in dem eine kleine Flamme aufleuchtet. Passt man dabei den richtigen Zeitpunkt ab, macht man besonders viel Schaden und kann mit fortschreitendem Spiel auch immer mehr Combos und Special-Moves ausführen, die das blutige Handwerk dann offen zeigen und dem Spiel neben der auch sonst sehr "erwachsenen" Präsentation eine Altersfreigabe ab 18 eingebracht haben dürften. Zu Beginn sind die Schwertkämpfe richtig ungewohnt, doch man gewöhnt sich schnell an die ausgefallene Steuerung. Ob einem die Schulteransicht, in der das Spiel mit Maus und Tastatur wie bei einem Shooter gesteuert wird, oder die Isometrische Ansicht (nur mit Maus) besser gefällt, ist wohl eine Frage des Geschmacks und der Übersicht.

Das ungewohnte Charaktersystem ist recht linearDas ungewohnte Charaktersystem ist recht linear

Charaktersystem: Ein Hexer ist ein Hexer...

Das Charaktersystem sieht auf den ersten Blick ebenfalls exotisch aus. Dahinter verbirgt sich letztlich aber ein recht einfaches System, das dem Spieler leider auch nicht viel individuellen Gestaltungsspielraum bei der Charakterentwicklung lässt. Grundattribute, Magie und Kampfstile werden mit durch Levelaufstiege gewonnene Talentpunkte in den 3 Ausbaustufen Bronze (bis Level 10), Silber (bis Level 20) und Gold (bis Level 30) aufgewertet. Man wird stärker, eine eigentliche Spezialisierung wie bei anderen Spielen ist aber nicht möglich (oder notwenig, je nachdem wie man das sieht). Die Magie ist so ausgelegt, dass sie "nur" unterstützendes Beiwerk ist, dabei aber ebenfalls einiges zur besonderen Spieldynamik beiträgt. Dem kann man je nach Spielweise ähnlich viel Raum geben wie schon in "Oblivion". Wem's gefällt, der kann sich da verkünsteln und aus überall herumliegenden Zutaten munter Drinks panschen, wenn er durch Bücher gelernt hat, wo und wie diese zu finden sind. Eine Charakteraufwertung ist also möglich, doch das Spiel lässt sich kaum völlig anders spielen als (letztendlich) vorgegeben.

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