Test Beyond Good & Evil

von Florian Funk (10. April 2004)

Wenn der Schöpfer von "Rayman" an einem Fantasy-Spektakel arbeitet, darf man aufhorchen. Schon immer zeichneten sich Michel Archels Spiele durch besonderen Ideenreichtum und fantastisches Leveldesign aus. Ob die Umsetzung von der Playstation2 gelungen ist und ob das Spiel auch auf der Xbox in jede gute Adventure-Sammlung gehört, erfahrt ihr, wenn ihr weiter lest.

Jade im Kampf gegen die DomzJade im Kampf gegen die Domz

Eine Welt im Krieg

Der Einstieg ins Spiel verlief selten so rasant wie bei "Beyond Good and Evil". Statt minutenlang mit Storyaufgüssen gelangweilt zu werden, landet man hier gleich direkt in einem feurigen Angriff der fießen Domz, den Bösewichten in "Beyond Good and Evil". Diese haben sich als Angriffsziel wieder einmal die Hillys Welt heraus gesucht und so wird auch der Leuchtturm von Reporterin Jade unter Beschuss genommen. Gleich zu Begin darf man sich also mit dem Kampfsystem auseinandersetzen. Die grafische Präsentation der ersten Actionsequenz verwöhnt dabei bereits das Auge des Spielers. Im späteren Verlauf des Spiels wird klar, wieviel Detailarbeit hier hineingesteckt wurde. Nach dem feindseligen Angriff beginnt nämlich die Jagd auf die fiesen Domz. Reporterin Jade erhält nämlich promt nach dem Angriff den Auftrag, für eine geheime Untergrundorganisation zu arbeiten, welche die Verschwörung in der Regierung aufklären soll. So gilt es, regelmäßig bestimmte Locations zu inflitieren, um die bösen Machenschaften der Domz allmälich ans Tageslicht zu bringen.

Auf den Spuren von Sam FisherAuf den Spuren von Sam Fisher

Meisterhafte Inszinierung

Selten habe ich mich in einem Spiel so wohl gefühlt wie hier. Das liegt zum einen an der wunderschönen Grafik, den atmosphärischen Loactions, dem wunderschönen Sound, den flüssigen Animationen und einer nicht weniger ausgeklügelten Mimik der Charaktere. Dazu wurde wirklich jedes Rätsel und jede Kamerafahrt, auf die ihr im Spielverlauf stoßt, nahezu perfektioniert. Manchmal fühlt man sich eher wie in einem Animationsfilm als in einem Spiel. Wirklich jeder Schritt im Spiel könnte einem Drehbuch entstammen. Ein Spiel das mit soviel Liebe programmiert wurde habe ich schon lange nicht mehr gespielt. Dazu kommen noch etliche Rennspiel- und Flugeinlagen, Verfolgungsjagden mit spektakulären Explosionen und á la "Splinter Cell" auch ein Dutzend Schleicheinlagen, bei denen ihr Feinde geschickt umgehen müsst. Auch etliche Fallen gilt es zu umgehen, Mechanismen sinnvoll einzusetzen und so jedes Level Schritt für Schritt zu durchforsten.

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