Test
Medal of Honor Airborne
Fallschirmspringer hatten im 2. Weltkrieg einen schweren Job: Aus luftiger Höhe unter Dauerbeschuss aus einem wackelnden Flugzeug abspringen, in der Luft den sperrigen Fallschirm öffnen und dann an einem bestimmten Ort die Erde zu erreichen, um sofort kampfbereit zu sein, schließlich sind sie mitten im Feindgebiet gelandet. Diese Dramatik der Fallschirmtruppen versucht EA im neuen Weltkriegs-Shooter "Medal of Honor: Airborne" auf den Bildschirm zu bringen. Ob das gelungen ist, klärt unser Test. Von Jan Höllger
Raue Sitten
Als Mitglied der 82. Airborne Division schlüpft ihr in die Rolle des amerikanischen Fallschirmspringers Boyd Travers und kämpft auf sechs Schlachtfelder des 2. Weltkrieges. Eine echte Story gibt es serientypisch nicht, bis auf kurze Besprechungen vor den Einsätzen, werdet ihr ziemlich unvorbereitet in den Kampf gestoßen. Gestoßen ist dabei durchaus der richtige Ausdruck, denn jeder Einsatz startet in der Luft an Bord eines Transportflugzeuges. Während ihr noch gedanklich mit eurem Leben abschließt, stößt euch ein Offizier einfach aus dem Flugzeug.
Lande, wo immer du willst
Nach dem ersten Schrecken aufgrund der harten Sitten in der Armee werdet ihr Gefallen an dem Fallschirmsprung finden, denn die Aussicht ist gigantisch. Unter euch toben auf einer riesigen Fläche bereits die Kämpfe, selbst Details wie zu zerstörende Flaks lassen sich schon ausmachen. Grüner Rauch zeigt euch an, wo eine Landung besonders günstig ist. Doch diese sicheren Landezonen sind allenfalls eine Empfehlung, im Grunde dürft ihr überall im gesamten Level landen. Selbst strategisch günstige Plätze wie ein Kirchturm oder ein Dach in der Nähe einer Feindstellung stehen euch offen, wenn ihr denn in der Luft den Fallschirm in die richtige Richtung lenkt und eine halbwegs saubere Landung hinlegt.
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