Test Powerdrome

von Clemens Eisenberger (27. Juli 2005)

Seit dem letzten "Wipeout"- Game für die PS2 sind schon wieder ein paar Jährchen vergangen. Zeit für ein neues Spiel aus der Kategorie, dachte sich Argonout und brachte mit "Powerdrome" einen weiteren Hochgeschwindigkeitsraser heraus. Ob dieser auch Spaß macht? - ihr lest es in unserem Test.

Allen voran preschen wir auf die Ziellinie zu. Dies hier ist übrigens aus einem Eliminations-Rennen.Allen voran preschen wir auf die Ziellinie zu. Dies hier ist übrigens aus einem Eliminations-Rennen.

Mindestens 249 Punkte in Flennsburg

12 Rennfahrer - 9 verschiedene Strecken - 5 verschiedene Rennarten! Das weiß über mehrere Wochen zu beschäftigen. Im Charakterauswahlbildschirm werden als Statistiken der Fahrer z.B. Schnelligkeit oder Wendigkeit angegeben. In jeder dieser Eigenschaften gibt es bessere und schlechtere Fahrer, die Unterschiede, die man als Spieler merkt, sind aber eher gering. Alle, der so genannten Blades, fahren sich ziemlich ähnlich, solltet ihr also schon eine komplette Meisterschaft mit einem Spieler durchgespielt haben, motivieren euch höchstens noch nicht erhaltene Extras zu einem zweiten Anlauf. Die ersten Rennen der Meisterschaft sind sehr leicht, gegen Ende wird der Schwierigkeitsgrad aber plötzlich von einem Rennen aufs Nächste verdreifacht. Sollte euer Blade während der Fahrt in seine Einzelteile zerlegt werden (was aber nur durch Crashes geht, Waffen gibt es keine) dürft ihr sofort am Unglücksort mit einem frisch reparierten Blade wieder ins Rennen einsteigen. Dies klingt aber schlimmer als es ist, denn mehr als 10 Sekunden büßt ihr auf keinen Fall ein - es wird euch also nicht schwer fallen, euch wieder an die Spitze zu katapultieren.

So sehen die Blades aus, in die ihr einsteigen könntSo sehen die Blades aus, in die ihr einsteigen könnt

Neue, spaßige Modi

Als sehr unterschiedlich und auch sehr spaßig zeigen sich die verschiedenen Rennarten. Das Streckenrennen ist die ganz normale, konventionelle Art, bei der ihr gegen mehrere Gegner antreten müsst. Hinter dem etwas unvorteilhaften Titel "Ausscheidung" verbirgt sich ein weiterer, sehr interessanter, Wettbewerb. Hier werdet ihr nach eurem Ableben nicht mehr zusammengesetzt - ihr habt einfach verloren. Außerdem wird nach einer Runde der Fahrer auf dem letzten Platz eliminiert - auch er muss ausscheiden. Das wird so lange gespielt, bis nur noch ein Blade übrig ist. Die Herausforderung ist eine Spielart, bei der ihr nur zu zweit eine längere Strecke entlangrast. Sofern ihr gewinnt, gesellt sich der andere Fahrer meist zu eurem Team hinzu. Auch eine Multiplayer-Variante gibt es. Hier rast ihr einfach gegen menschliche Konkurrenten.

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