Test Raub

von Gerd Schüle (05. März 2001)

In den meisten PC-Spielen übernimmt man die Seite des Guten und rettet die Welt oder bewahrt die Menschen vor bösen Buben. Ganz anders ist das in dem neuen Spiel von "Virgin Interactive" mit dem vielsagenden Titel "Raub". Hier schlüpft man in die Rolle eines Ganoven. In unserem Test wollten wir herausbringen, ob sich das "Verbrechen" lohnt.

Ankunft in NirgendwoAnkunft in Nirgendwo

Allein gelassen

Die Überschrift trifft leider viel zu genau den Kern des Spiels. Als ich es in die Hand bekam, öffnete ich erwartungsvoll die Packung und suchte dann vergebens nach einem Handbuch - Pustekuchen, da war keines. In der Schachtel befand sich nur die CD und ein Infoblatt mit der Installationsanweisung und der Bemerkung: "Raub" wird ohne Handbuch ausgeliefert, wahrscheinlich aus Kostengründen. Wohl bemerkt, wir reden hier von einer Vollversion, die laut Herstellerangaben 99,- DM kosten soll. Ich denke, da kann man als Kunde ein gedrucktes Handbuch erwarten. Na ja, dann wird doch wenigstens ein Tutorial vorhanden sein, das einen in das Spielgeschehen einführt - also installieren - starten und dann????? O nein, das darf doch nicht wahr sein, nichts war's - wahrscheinlich hätte das Programmieren eines ordentlichen Tutorials den Rahmen der Entwicklungskosten gesprengt!? Darum lässt man den Spieler lieber im Stich. Er soll selber sehen, wie er zurechtkommt - "Allein gelassen" eben.

Auf dem SchrottplatzAuf dem Schrottplatz

Dann eben ohne Anleitung hinein ins Spiel, nur um dann nach kurzer Zeit festzustellen - im ersten Level wird man auch gleich - "allein gelassen". Doch der Reihe nach. In "Raub" geht es darum, mit einem Team möglichst erfolgreich Einbrüche zu planen und durchzuführen. Allerdings läuft das Ausspionieren eines Gebäudes und der eigentliche Einbruch vollautomatisch ab, ohne dass der Spieler irgend einen Einfluss darauf hat. Dabei laufen zwei Balken ab, ein grüner und ein roter. Nur wenn der grüne Balken zuerst sein Ziel erreicht, war der Einbruch erfolgreich. Gespannt, oder auch genervt, wartet man dann auf den Ausgang. Interessant, oder?? Das Ganze ist darum wie Russisch Roulett, der Spieler muss immer hoffen, dass es gut ausgeht. Äh, das hätte ich jetzt fast vergessen, innerhalb einer Mission kann man natürlich nicht abspeichern, wahrscheinlich haben den Entwicklern die farbigen Balken so gut gefallen, dass sie dafür sorgen wollten, dass der Spieler sie des öfteren zu Gesicht bekommt.

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