Test Raub - Seite 2

Die schönen BalkenDie schönen Balken

Erhöhter Frustfaktor - Viel zu schwer

Alles, was man zu machen hat, beschränkt sich auf das Zusammenstellen des Teams, die Planung des Einbruchs und die Suche nach geeigneten Einbruchszielen. Das war es dann schon - wahnsinnig interessant! Doch wieso, werdet ihr jetzt fragen, ist man im ersten Level "allein gelassen"? Ganz einfach, ein Unbekannter lässt einen aus dem Gefängnis holen und dann in ein entlegenes Provinznest bringen. Den Auftraggeber lernt man dort zwar nicht kennen, erfährt aber, dass man zwei teure Spezialisten anheuern soll, ohne das Geld dafür zu bekommen. Wahnsinnig logisch, da gibt einer viel Geld aus, um jemanden aus dem Gefängnis zu holen, riskiert aber dann das Scheitern seines Vorhabens, nur weil er die Männer, die auf freiem Fuß sind, nicht bezahlen will. In der kurzen Zeit, die einem bleibt, hat man auch kaum eine Chance, sich das nötige Kleingeld zu besorgen. So sitzt der Held "allein gelassen" fest und ich denke, es wird nicht viele Spieler geben, die dieses nahezu unlösbare Level überstehen.

Im WaffenladenIm Waffenladen

Dröges Aussehen - Die technische Seite

Die durchweg bescheidene Grafik trägt ebenfalls nicht mit dazu bei, dass man "Raub" in positiver Erinnerung behält. Dass solch ein Spiel mit einer isometrischen 2D-Grafik daherkommt, kann ich noch nachvollziehen. Weniger Verständnis habe ich dagegen für die auf mich zum größten Teil sehr lieblos und steril wirkende Grafik. Das Ganze spielt sich zudem noch in einer sehr schmucklosen Umgebung ab mit wenig Abwechslung für die Augen. Noch schlechter wirkt auf mich der Sound des Spieles, besonders der komisch wirkende Slang der nicht übersetzten Sprachausgabe. Einigermaßen ordentlich ist wenigstens die Bedienung ausgefallen, aber da man weder ein Handbuch beigelegt hat, noch es für notwendig hielt, ein anständiges Tutorial einzufügen und zudem das Handbuch auf der CD-Rom auch nicht viel taugt, gibt es auch hier Punktabzug.

Meinung von Gerd Schüle

"Allein gelassen" sitze ich hier und soll zu solch einem Spiel ein Fazit schreiben. Da frage ich mich wie H. Grönemeyer: "Was soll das?" Wer will schon so ein Spiel - ich vermute fast, niemand. Liebe Entwickler, Spiele sind dazu da, dass sie Freude bereiten und nicht zur unnötigen Frustrationserhöhung. Oder hatten die Entwickler eventuell das ehrgeizige Ziel, das frustrierendste Spiel aller Zeiten zu entwickeln??? Wieso wird einem schon im ersten Level jeglicher Spaß geraubt, da das Spiel erstens völlig unlogisch und zweitens kaum zu schaffen ist? Dann noch die Tatsache, dass trotz dem normalen Preis weder ein gedrucktes Handbuch vorhanden ist noch ein anständiges Tutorial. Oder soll "Raub" etwa ein Ratespiel sein mit dem Motto: "Wer findet heraus, wie man mich bedient?" Meine Empfehlung fällt hier klar und deutlich aus: Lauft an dem Regal mit diesen Spielen vorbei. Es ist nicht euer Problem, wenn der Verkäufer "allein gelassen" dasteht mit der Frage: "Wie bekomme ich diese Spiele weg?"

30

meint:

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