Test B-17 Flying Fortress 2

von Frank Hinken (29. Januar 2001)

Mit "B-17 Flying Fortress 2" verabschiedet sich Microprose vom Simulationsgenre. Aber nicht ohne den Versuch, einen neuen Meilenstein in Sachen Flugsimulationen zu setzen. In diesem Spiel ist alles anders. Man ist nicht mehr "nur" der Pilot eines Alliierten Kampfbombers. Die Aufgaben in diesem Spiel sind völlig unterschiedlich und verlangen dem Spieler einiges an Flexibilität ab. Doch lest selbst.

Eine B-17 mit brennendem TriebwerkEine B-17 mit brennendem Triebwerk

Man nannte sie "The Mighty 8th" - das achte Bomberkommando der US Air Force. Jene Truppe, die Tageseinsätze über dem besetzten Europa flog und ausgewählte militärische Ziele mit hoher Genauigkeit traf. Ein wesentlicher Nachteil bei diesen Aktionen war allerdings, dass die Bomber bei Tageslicht leicht zu sehen waren, und somit ein leichtes Ziel für feindliche Flak-Stellungen und Abfangjäger waren. Die Lösung dafür waren riesige Bomberverbände. Aufgrund der enormen Trägheit eines jeden einzelnen Bombers mussten Unmengen von Jagdfliegern als Geleitschutz beigesteuert werden, damit die Bomberverbände sicher an ihr Ziel kamen. Und, was noch viel wichtiger ist, ihre Mission erfüllen konnten, und sicher und heil nach Hause zurückfliegen konnten.

Die Crew bei der ArbeitDie Crew bei der Arbeit

Abwechslung pur

Dem Spieler wird nun als Kommandant eines solchen B-17 Bombers ein Flugzeug, eine zehnköpfige Crew und eine Mission übergeben. Das besondere an diesem Spiel ist, dass man selber jede Aufgabe eines jeden einzelnen der Crew übernehmen kann. Das heißt im Klartext, dass die Mission theoretisch auch ohne einen auskommt, und man sich das ganze Spektakel von der Außenkamera aus ansehen kann. Doch leider funktioniert das nicht. Da die eigene Crew zu unerfahren ist, muss man selber in kritischen Situationen Hand anlegen. Und hierbei kann man jede Position einnehmen. Man kann als Funker Funksprüche bestätigen, oder man setzt sich an die Stelle des Piloten, um die Maschine fliegen zu können, man kann sich aber auch an das Bordgeschütz setzen, um feindliche Abwehrjäger ins Nirwana zu befördern oder man nimmt einfach die Funktion des Co-Piloten ein, um die Route zu planen. Sollte einem das noch nicht reichen, kann man sich auch ins Cockpit eines eigenen Abfangjägers setzen, um selber Jagd auf feindliche Flieger zu machen. Seltsamerweise kann man sich auch in die Flieger der deutschen Luftwaffe setzen.

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