Test B-17 Flying Fortress 2 - Seite 2

Ein getroffener AbfangjägerEin getroffener Abfangjäger

Tasten über Tasten

Die Möglichkeiten scheinen schier unerschöpflich. Um die gewählte Mission zu erfüllen, muss man auf allen Gebieten fit sein. Vor allem fit auf der Tastatur. Die ca. 110 verschiedenen Tastaturkommandos wollen erst einmal alle gelernt sein. Das Handbuch zu diesem Spiel umfasst mehr als 150 Seiten, auf denen im großen und ganzen nur die Steuerung des B-17 Bombers erklärt wird. Doch zum Glück gibt es ja ein Tutorial. Diese Missionen bestehen im wesentlichen nur aus den Grundfunktionen des Spiels. Jeweils ein eigenes Tutorial fürs Starten, eins fürs Landen, eins fürs Motorenstarten, bzw. -stoppen, zwei für den Bombenabwurf und noch eine für das Bordgeschütz. Und selbst für das relativ einfache Tutorial sollte man einiges an Geduld mitbringen. Denn eines kann man bei diesem Spiel nicht - einfach mal drauf losfliegen. Hat man aber alles intus, macht dieses Spiel aufgrund der Realität und der Komplexität einen unvergessenen Eindruck.

Ein Jäger der deutschen LuftwaffeEin Jäger der deutschen Luftwaffe

Tolle Grafik und solider Sound

Die Grafik in "B-17 Flying Fortress 2" sieht aus wie aus dem Ei gepellt. Die verschiedenen Flugzeuge überzeugen durch ihre hohe Detailgenauigkeit. Es kann während eines Fluges genau beobachtet werden, wie z.B. die einzelnen Klappen an den Tragflächen arbeiten. Auch die Crew-Mitglieder machen einen ordentlichen Eindruck. Die fotorealistische Landschaft sieht traumhaft aus, und die transparenten Wolken geben einem ein sehr gutes Gefühl für die Flughöhe. Lediglich beim Tiefflug verliert die Landschaft etwas von ihrem Flair. Hauptsächlich, weil Gebäude äußerst dünn gesät sind. Alles andere ist mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt worden. Entsprechend hoch sind auch die Rechneranforderungen. Auch der Sound wirkt realistisch. Das dumpfe Brummen der vier Motoren ist durch das ganze Flugzeug zu hören. Aber auch die anderen Soundeffekte, wie z.B. die Explosionen, oder feindliches Maschinengewehrfeuer hören sich außerordentlich authentisch an. Musik gibt es logischerweise nur während der Missionsbesprechung und in den Menüs. Jedoch beschränkt sich die nur aufs Nötigste.

Meinung von Frank Hinken

Mit "B-17 Flying Fortress 2" ist es Microprose gelungen, eine außerordentlich realistische Flugsimulation auf den Markt zu bringen. Es ist mal was anderes, sich nicht nur auf eine Aufgabe konzentrieren zu müssen. Durch die Tatsache, dass man die Aufgaben aller zehn Crew-Mitglieder übernehmen kann, kommt nie Langeweile auf. Und wem das nicht reicht, der kann sich zum Geschwaderkommandeur befördern lassen, und komplette Missionen von der Pike auf planen und durchführen lassen. Der einzige Wermutstropfen bei diesem Spiel ist die ungewöhnlich hohe Einarbeitungszeit in dieses Spiel. Die Tatsache, dass über 100 Funktionen beherrscht werden wollen, macht dieses Spiel nicht gerade einfacher. Aber die Mühen werden belohnt. Wem dieses Manko nicht stört, wird mit einem grandiosen Simulator belohnt. Es kann bedenkenlos gekauft werden. Anfängern allerdings, die sich erst an das Genre der Flugsimulationen herantasten, ist dieses Spiel absolut nicht zu empfehlen.

80

meint:

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