Test Hellgate - London

von Daniel Frick (06. November 2007)

4 Jahre hat Ex-Blizzard-Chef Bill Roper mit seinen neugegründeten Flagship Studios am Erstlingswerk "Hellgate: London" gewerkelt, die Erwartungen an die "Diablo"-Macher waren enorm. Nun ist der Titel endlich erschienen und muss sich dem harten aber fairen Test unserer Redaktion stellen. Die alles bewegende Frage: Hat "Hellgate: London" das Potential eines "Diablo" oder ist man an der hohen Erwartungshaltung gescheitert?

In die Hölle verschlägt es uns mehr als einmalIn die Hölle verschlägt es uns mehr als einmal

Die Hölle auf Erden

London in einer nahen Zukunft. Höllenportale haben sich geöffnet und herausströmende Dämonen haben die Metropole an der Themse in einen grauen Trümmer- und Aschehaufen verwandelt. Nach dem zerstörerischen Kampf haben es einige wenige Menschen unter Führung des Templerordens geschafft, in den ehemaligen U-Bahnhöfen abgeschlossene Zufluchtsorte für die Überlebenden zu schaffen. Von hier aus kämpft der Widerstand unverdrossen gegen die Höllenbrut. Das Spiel beginnt mit einem stimmungsvollen 5 minütigen Introvideo, das Lust auf mehr macht, allerdings auch Charaktere einführt, die im weiteren Verlauf des Spiels keine Rolle mehr spielen. Identifikation Fehlanzeige! Statt dessen dürfen wir, wie es sich in einem Rollenspiel gehört, im Anschluss unseren Spielcharakter erschaffen, dessen Aussehen wir mit einer mittelgroßen Anzahl von vorgefertigten Wahlmöglichkeiten individualisieren dürfen.

Für den Ingenieur kämpfen Drohnen und BotsFür den Ingenieur kämpfen Drohnen und Bots

6 abwechslungsreiche Charakterklassen

"Hellgate: London" bietet die 3 Charakterklassen Templer (Nahkämpfer), Jäger (Fernkämpfer) und Kabbalisten (Zauberer) in je 2 Variationen: Schwertmeister tragen als offensivere Nahkämpferklasse 2 Schwerter und Rüstungen, die eines Ritters würdig sind. Hüter dagegen sind defensiver und benutzen Schilde. Als die offensivere Fernkämpferklasse spielt sich der Scharfschütze am ehesten wie eine klassische Shooter-Figur mit jeder Menge Schießeisen. Der Ingenieur trägt diese ebenso, baut sich aber unterstützend Drohnen und Bots, die für ihn die Monster attackieren oder ihn heilen. Der Beschwörer ruft sich stattdessen andere Dämonen herbei, die ihn im Kampf unterstützen und der Kampfmagier schließlich manipuliert mittels handschuhartiger Fokusartefakte die dämonischen Kräfte, um mit ihnen Magie zu wirken. Kabbalisten und Jäger lassen sich wahlweise in der Ego-Perspektive spielen, während für die Templer nur die 3rd-Person Kamera zur Verfügung steht.

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MichaMB
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