Test Hellgate London - Seite 3

Vorher...Vorher...

Waffen und Ausrüstung wie in einem "Diablo 2007"

Bei Waffen und sonstiger Ausrüstung haben die Mannen im Bill Roper voll aus ihrem Erfahrungsschatz bei Blizzard geschöpft. Dies ist nicht negativ gemeint, auch wenn die Grundbausteine mehr oder weniger 1:1 von "Diablo" übernommen sind. Es gibt wahre Unmengen verschiedenster Gegenstände, deren Effekte in der Beschreibung rollenspieltypisch genauestens erklärt werden. Ebenfalls aus "Diablo" bekannt: Seltene und legendäre Gegenstände, deren Bonusfähigkeiten größtenteils mit Analysatoren (die beim Händler erstanden werden können) erkundet werden müssen. Nicht benötigte Gegenstände können beim Händler verkauft oder in ihre Einzelteile zerlegt werden. Mit diesen können wir später unsere Waffen und Rüstungen an speziellen Terminals upgraden, was die Begeisterung für die Items noch einmal erhöht. Außerdem können in "Sockel" beispielsweise eines Gewehrs bessere Magazine, Batterien oder mechanische Elemente eingesetzt werden, um so die Feuerkraft zu verbessern.

...und nachher einmal anders......und nachher einmal anders...

Bedienung mit Mankos

Die Bedienung von "Hellgate: London" hinterlässt einen zwiespältigen Eindruck. Grundsätzlich orientieren sich die diversen Menüs an Standards, die nicht zuletzt von "Diablo" geprägt wurden. Trotzdem ist das Spiel nicht immer übersichtlich und wo das Tutorial zu Beginn des Spiels mit schier stakkatoartigen Einblendungen von Tipps eher nervt als hilft, wird man bei späteren Fragen eher im Regen stehen gelassen. Das Handbuch gibt dann kaum darüber Auskunft, wie beispielsweise geregelt wird, welche Gegenstände ich wann benutzen kann. Erst nach einiger Zeit mit Kopfkratzen und Schulterzucken findet man (vielleicht) heraus, dass Gegenstände eine bestimmte Menge von Attributpunkten benötigen. Dabei wird ein neuer Gegenstand nicht anhand der tatsächlichen Gesamtpunkte sondern der noch verfügbaren Punkte als benutzbar angezeigt, was in die Irre führt. Und was ist so schwer daran, dem Inventar Selbstverständlichkeiten wie eine Sortierfunktion verpassen? Die Steuerung ist dagegen erfreulich eingängig, was sie bei der Actionorientierung des Titels auch sein sollte. Leider blieben wir auch mal zwischen Bahnwaggons oder anderen Engstellen stecken, einmal war deshalb ein Neustart nötig.

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MichaMB
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