Test Die Siedler 2 - Die nächste Generation: Wikinger

von Gerd Schüle (15. März 2007)

Vor einem Jahr, entsprechend zum zehnjährigen Jubiläum belebte Funatics mit "Die Siedler 2 - Die nächste Generation" das beliebteste Spiel der "Siedler" Reihe wieder. Da das Ganze recht erfolgreich war, folgt nun mit "Die Siedler 2 - Die nächste Generation: Wikinger" auch gleich das passende Add-on. Ob das auch Erfolgspotenzial hat oder nur dem schnellen Euro dient, erfahrt ihr in unserem Test.

Ein WikingerschiffEin Wikingerschiff

Die Nordmänner

Wie der Name schon erahnen lässt, sind die neuen Stars des Add-ons die Wikinger. Entsprechend dem Klischee wuseln die kleinen Kerlchen mit Bärten und gehörnten Helmchen zwischen Gebäuden, an denen reichlich Holz verbaut wurde und Drachenbooten umher. Und das war's dann eigentlich auch schon mit den Neuerungen am neuen Volk. Spielerisch findet ihr bei den Wikingern keinerlei Unterschiede zu den Römern, sie sehen eben nur ein bisschen anders aus. Das Spielprinzip ist weiterhin das gleiche. Ihr baut eure Siedlung auf, sorgt für die nötige Infrastruktur und schaut fasziniert zu wie eure Schmiede, Bauarbeiter, Träger etc. durch die Gegend wuseln. Mit dem neuen Volk enthält das Add-on aber gleichzeitig auch eine neue Kampagne. Das war auch bitter nötig, denn nachdem sich die Wiedersehensfreude abgenutzt hatte, konnten die "Siedle bis zum Portal"- Missionen in "Die nächste Generation nicht sonderlich lange begeistern.

Die neuen NordmännerDie neuen Nordmänner

Mehr Abwechslung

Nun jedoch dürft ihr euch durch 12 neue und durchaus recht abwechslungsreiche Missionen spielen. Ihr befreit gefangene Wikinger, bessert die Infrastruktur einer bereits bestehenden Siedlung soweit auf, dass die Arbeit in den Betrieben wieder läuft oder handelt mit euren Verbündeten, Nebenaufgaben die das Spielgeschehen aufpeppen. Die Geschichte der bösen Piraten, die in euer Land eingedrungen sind und euer Portalsystem zerstört haben, wird jedoch nur von einem Sprecher vorangetrieben. Außer den Wikingern dürft ihr natürlich weiterhin mit Römern, Asiaten und Nubiern siedeln. Ansonsten finden sich nur noch kleinere Neuerungen im Interface oder ein Fenster, in dem Aufträge angezeigt werden. Neue Berufe, Produktionsketten oder Einheiten gibt es dagegen nicht. Wirklich schade, da wäre deutlich mehr drin gewesen. Auch technisch hat sich verständlicherweise nichts geändert, der berühmte Wuselfaktor und die putzigen Animationen begeistern jedoch weiterhin.

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