Test Moto GP - Ultimate Racing Technology 3

von Daniel Frick (21. September 2005)

Motorradrennspiele sind eher eine Seltenheit in der Spielelandschaft, vor allem, wenn es sich um reine Simulationstitel handelt. Innerhalb der überschaubaren Titel im Genre ist die "Moto GP" Reihe eine feste Größe. Nach dem Erscheinen des vierten Teils der Serie für die PS2 ist nun der dritte Teil für den PC erschienen. Mit einigen neuen Features soll der Neuling punkten. Wir haben uns ein eigenes Bild gemacht.

Ein gelber Blitz: Sitzend....Ein gelber Blitz: Sitzend....

Spielmodi: Karriere

Wie bei jedem vernünftigen Rennspiel stehen auch bei "Moto GP3" mehrere Spielmodi zur Verfügung, die im Großen und Ganzen die üblichen sind. Neben freien Rennen und der Grand-Prix-Karriere bildet der so genannte Extrem-Modus das Kernstück des Spiels. Daneben steht noch der Modus eines Zeitfahrens und natürlich ein Multiplayermodus (LAN oder WAN) zur Auswahl. Der Karriere-Modus ist dabei der deutlich simulationslastigste. Mit der Lizenz für Originalstrecken und -fahrer bietet er auch den höchsten Realismus. Von einer Motorradsimulation kann allerdings aufgrund eines fehlenden Schadensmodells nicht gesprochen werden. Dennoch: Der Karrieremodus hat es in sich und erfordert schon in der einfachsten Schwierigkeitsstufe Konzentration und lässt sich nicht "im Vorbeifahren" gewinnen. Vor allen Dingen in höheren Stufen führt nur das perfekte Zusammenspiel von Beschleunigen/Bremsen sowie das Perfektionieren der Ideallinie zum abschließenden Erfolg. Allerdings ist die KI der computergesteuerten Gegner nicht ganz so anspruchsvoll: Wer zurückliegt, kann aufholen. Auch wenn man selbst, im Gegensatz zum Computer, bei Remplern im wahrsten Sinne des Wortes "auf der Strecke bleibt". In jedem Fall ist es zu Beginn empfehlenswert, das kurze Tutorial zu spielen und dann viele Übungsrunden zu fahren.

...und fliegend!...und fliegend!

Der spaßige "Extrem-Modus"

Der Extrem-Modus bietet als Grundlage immer noch die Anlehnung an Simulationselemente, hat jedoch einige Fun-Aspekte integriert. Im Gegensatz zum Grand-Prix fährt man hier auf Stadt- oder Landkursen und keinen Rennkursen. Durch die lebendigere Umgebung kommt auch mehr Fahrspaß zum Tragen. Genau wie im Karriere-Modus kann man verschiedene Maschinen fahren und für die eigenen Fahrkünste Fähigkeitspunkte vergeben, allerdings lassen sich die Maschinen hier richtig tunen. Gewonnenes Geld investiert man in die Aufrüstung des aktuellen oder den Erwerb eines neuen Höllenstuhls, die allerdings in beiden Modi nach und nach frei gespielt werden müssen. Das ganze wirkt dadurch etwas wie eine Art "Need for Speed Underground Light auf 2 Rädern". Die Ergebnisse des Tunings in den höheren Klassen sehen dann auch optisch völlig anders aus als die Grand-Prix-Maschinen. Hier hat man sich - im Endergebnis überaus erfolgreich - den bestehenden Trends angepasst. Durch gewonnenes Geld schafft man dann den Aufstieg in die höheren 1000 bzw. 1200 ccm Klasse, die dann spielerisch ebenfalls anspruchsvoller werden. Außerdem kann jede Rennklasse in 4 Schwierigkeitsgraden durchlaufen werden, was sich auf den Weltranglistenplatz auswirkt. Der 4. dieser Schwierigkeitsgrade muss wiederum erst frei gespielt werden.

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