Test Ultimate Racing Technology 3 - Seite 2

Voller Körpereinsatz in den KurvenVoller Körpereinsatz in den Kurven

Bedienbarkeit gegen Realismus

Eins ist sicher: Die Steuerung eines Motorrad-Rennspiels gestaltet sich völlig anders als die eines Auto-Rennspiels und erfordert einige Eingewöhnung selbst für alte Hasen. Dazu gesagt werden muss, dass die Steuerung von "Moto GP3" stark simulationslastig gerät, auch wenn man das Spiel eigentlich aufgrund eines z.B. fehlenden Schadensmodells nicht als eine Rennsimulation bezeichnen kann. Besonders stark zu tragen kommt dies wie schon erwähnt im Karriere-Modus. Dort habe ich eine ganze Weile gebraucht, um das Fahren der Ideallinie und Kurven sowie das Bremsen zum richtigen Zeitpunkt eingeübt hatte. Dann allerdings entfaltet das Spiel großen Spielspaß durch ein subjektiv sehr realistisches Fahrerlebnis, auch ohne Schadensmodell. Im Extrem-Modus kommt dies durch die etwas lebendigere Gestaltung fast noch etwas mehr zum Tragen. Die Menüs sind übersichtlich und einfach aufgeteilt und das Tutorial gibt einen guten Ein- bzw. Überblick über die Fähigkeiten, die man verfeinern muss, bevor man zumindest in den höheren Klassen zu Erfolgserlebnissen kommt. Gespeichert wird automatisch der jeweilige Stand unter jedem einzelnen Benutzernamen.

Einer der hübschen Grafikeffekte, hier bei RegenEiner der hübschen Grafikeffekte, hier bei Regen

Grafik, Sound und Multiplayer-Modi

Das Grafikdesign ist alles in allem gut, jedoch nicht überragend. Vor allem bei den Rennstrecken im Karriere Modus hätte man trotz der auch in der Realität nicht so lebendigen Kurse etwas mehr Leben in das Design bringen können. Die Texturen im ganzen Spiel sind ebenfalls recht eintönig und die Grafik sieht hier alles andere als überragend aus. Wenn man jedoch zu Gute hält, dass das Spiel vor allen Dingen bei den Grafikeffekten wie z.B. Hitzeflimmern über dem Asphalt, Regen, Lense-Glare-Effekten und schönen Sonnenuntergängen wirklich einige tolle Highlights zu bieten hat und die benötigten Hardwareanforderungen gegenüberstellt, dann spielt "Moto GP3" in einer verhältnismässig hohen Liga was die Grafik betrifft. Der Sound kommt alles in allem zu schwachbrüstig her, viele Maschinen klingen doch zu ähnlich. Die rockigen Sounds unterlegen den Hochgeschwindigkeitsrausch überzeugend. Bei den Spieleroptionen stehen außer einem 4-Spieler-Split-Screen-Modus ein Online-Multiplayer-Modus mit bis zu 16 Spielern und 2 eigenen Spielmodi zur Verfügung. Alle denen Singleplayer auf Dauer zu langweilig ist, kann sich hier ausgiebig austoben. Der Multiplayer-Modus besticht neben des bekannten Faktors der menschlichen Gegner wie der Single-Player-Modus durch Abwechslungsreichtum.

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