Test The Moon Project

von Gerd Schüle (07. November 2000)

Mit "Earth 2150" konnte Topware im letzten Jahr den Referenztitel im Echtzeit-Genre ergattern. Mit "The Moon Project" sollte dieses Jahr ein Addon für den Überraschungshit erscheinen. Da aber der Ideenreichtum der Entwickler unerwartet groß war, machte Topware kurz entschlossen ein eigenständiges Spiel daraus. Wie gut die Ideen der Entwickler wirklich waren, soll unser Test deutlich machen.

Das Spiel: "The Moon Project" spielt wie sein Vorgänger in ferner Zukunft im Jahre 2150. Natürlich steht die Erde wieder am Rande des Abgrunds und die drei Kontrahenten kämpfen erbittert um die letzten Bodenschätze der Erde, um damit ein großes Raumschiff für eine notwendig gewordene Evakuierung zu bauen. Damit die Lunar Corporation dieses mörderische Wettrenen für sich entscheiden kann, plant sie die Entwicklung und den Bau eines riesigen Waffensystems auf dem Mond. Weil die anderen zwei Kontrahenten genau wissen, dass sie keine Chance mehr haben, wenn dieses Vorhaben verwirklicht wird, schauen sie dabei natürlich nicht tatenlos zu. Es liegt in den Händen des Spielers, wer aus diesem heftigen Konflikt letztendlich siegreich hervorgeht. Jede der drei Parteien hat eine fest vorgegebene Heimatbasis, die der Startpunkt für jede Mission ist.

"Moon Project" bietet sehenswerte Explosionen"Moon Project" bietet sehenswerte Explosionen

Im Gegensatz zu anderen Echtzeit-Strategiespielen hat "Moon Project" keinen streng linearen Kampagnenverlauf, sondern anhand eines Globus kann man sich sein nächstes Missionsziel auf der Erde oder dem Mond aussuchen. Dabei macht es nicht einmal etwas aus, wenn man eine Mission verliert, wichtig ist nur, dass man so schnell wie möglich das nötige Material zusammenbekommt, um die rettende Arche in Form eines gigantischen Raumschiffes zu bauen.

Die Landschaft ist etwas düster gehaltene.Die Landschaft ist etwas düster gehaltene.

Nachdem man die ausführlichen Anweisung gelesen hat, begibt man sich zum Einsatzort. Mit einem Transporthubschrauber kann man die benötigten Einheiten und Materialien zum Missionsgebiet befördern. Je nach Art der Mission, wird dann zuerst ein Stützpunkt aufgebaut oder es geht mit den vorhandenen Einheiten sofort in den Kampf.

Dabei greift man nicht auf fest vorgegebene Einheiten zurück, sondern in einem Konstruktionsbildschirm entwirft man eigene Truppen. In den vorhandenen Forschungslabors kann man seine Waffen dabei ständig weiterentwickeln. Die zum teil kniffligen Missionen sind sehr abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. Es ist alles vorhanden, was sich das Strategenherz nur wünschen kann: von Rettungsaktionen über Eskortierungsaufträge bis zum Plattmachen der feindlichen Basen. Durch den Bau von Tunnelsystemen ist es möglich, den Feind durch einen Angriff von unten zu überraschen. Deshalb ist es wichtig, dass man seine Stützpunkte immer gut bewacht. Feindliche Gebäude und Truppen können mit Hilfe von Spezialwaffen übernommen werden. Diese vielfältigen Möglichkeiten geben dem Spiel einen enormen taktischen Tiefgang.

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