Test Salammbo

von Daniel Frick (11. September 2003)

Wieder Nachschub von den Comic-Kreativlingen aus Frankreich. Cyro Entertainment hat mit "Salammbo" ein episches Grafik-Adventure im interessanten Comic-Stil veröffentlicht. Als Sklave Spendius hat man in Karthago vor 2200 Jahren jede Menge Abenteuer zu bestehen. Unsere Meinung zum Spiel könnt ihr in diesem Artikel lesen.

Die schöne SalammboDie schöne Salammbo

Geschichtsstunde einmal anders

Die Story beruht auf einem Roman des französischen Schriftstellers Gustave Flaubert und ist lose an die wirklichen geschichtlichen Ereignisse angelehnt. Im Ersten Punischen Krieg war Karthago den Römern unterlegen. Das Söldnerheer Karthagos ist ziemlich erbost darüber, dass ihr Sold auf sich warten lässt und die Stimmung ist mächtig angespannt. Vor diesem Hintergrund beginnt das Spiel. Man schlüpft in die Rolle des Sklaven Spendius, der als erstes einmal aus seinem Höhlen-Gefängnis entkommen muss. Keine leichte Aufgabe und als sie gemeistert ist, läuft man ausgerechnet der Tochter des Generals über den Weg. Doch die schöne Salammbo verpfeift einen freundlicherweise nicht. Statt dessen betreut sie uns mit dem Auftrag, eine Liebesnachricht an einen Söldnerhauptmann zu überbringen, der vor der Stadt lagert. Und schon hat das spannenden Abenteuer begonnen. Die Geschichte kann wirklich überzeugen und ist im Endeffekt eine Liebesgeschichte. Für alle die trockene Geschichtsstunden befürchten: Ein klares Nein! Die Geschichte um "Salammbo" kann, nicht zuletzt wegen der gelungenen Umsetzung überzeugen, auch wenn das Spiel recht schnell durchgespielt ist.

Düster geht´s zuDüster geht´s zu

Bedienung und Steuerung

Die Bedienung bzw. Steuerung von "Salammbo" gestaltet sich einfach und erschließt sich schnell. Das Spiel wird komplett per Maus gespielt. Man bewegt sich durch Klicken auf den Weg, die nächste Tür oder einen Gegenstand weiter. Wie es sich für ein Adventure gehört, müssen Gegenstände aufgenommen und zum Teil kombiniert werden, um ein Rätsel zu lösen und in der Story weiter zu kommen. Diese Rätsel sind nicht immer ganz einfach, was jedoch im Normalfall für einen echten Adventure-Fan eher ein Vorteil sein wird, schließlich will man ja ein wenig knobeln. Einzig die 360 Grad-Perspektive, die dem Spiel optisch und atmosphärisch sehr auf die Sprünge hilft, erschwert die Orientierung gelegentlich ganz gehörig. Da heißt es, regelmäßig abspeichern und nicht verzweifeln.

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