Test Genji

von Florian Funk (30. Dezember 2005)

Alle Jahre wieder... versorgen uns japanische Entwickler Schmieden mit massenweise Games, die sich inhaltlich mit der Samurai Epoche beschäftigen. Mittlerweile gibt es offensichtliche "Onimusha" Klone auch wirklich wie Sand am Meer. Eines dieser Körnchen ist nun auch Sonys hauseigenes Projekt "Genji", das in exakt die gleiche Kerbe schlägt wie Capcoms Vorzeige Schnetzel-Serie. Alle, die noch nicht genug von fernöstlichen Action Games haben, dürfen hier liebäugeln und lesen am besten mal weiter!

Hübsch gestalltete BösewichteHübsch gestalltete Bösewichte

Vier Fäuste für ein Sayonara

Die "Genji" Geschichte siedelt wie eingangs beschrieben im altertümlichen Japan an und befasst sich wieder einmal mit der Samurai Dynastie, beruht jedoch, anders als beispielsweise "Kessen 3" nicht auf historischen Tatsachen und setzt mehr auf eine reine Fantasy-Story. So verkörpert ihr den jungen Minamoto-no-Yoshitsune (Namen wie Dante kann ich mir komischerweise leichter merken) der einem skrupellosen Clan von Mördern, welche die Herrschaft des Landes an sich gerissen haben, den Gar ausmachen möchte. Tatkräftige Unterstützung erhält unser junger Held dabei vom hochgewachsenen Kriegermönch Benkei, der im Spiel die zweite spielbare Hauptfigur darstellt. Während Yoshitomo mit zwei messerscharfen Klingen bestückt ist, haben es Benkei größere Kaliber in Form von Schlaghämmern und Hellebarden angetan. Der Unterschied in der Bewaffnung ist hierbei nur ein kleines Merkmal denn auch ansonsten unterscheiden sich die beiden Helden wie Tag und Nacht. Yoshimoto beispielsweise setzt im Kampf auf Schnelligkeit und Wenigkeit während sich Benkei träge spielt, dafür aber deutlich mehr einstecken und austeilen kann.

Mit zwei Klingen machts gleich doppelt SpaßMit zwei Klingen machts gleich doppelt Spaß

Der Weg der Genji

Der Spielablauf an sich ist rein linear angelegt, auch wenn ihr über die Minimap jeweils den nächsten Schauplatz wählen könnt. Der Hauptpart des Spiels bietet insgesamt eine sehr gute Storyline und massig Bossgegner. Dort kommen dann spätestens auch alle eure Skills zum Einsatz. Neben den beiden Angriffsbuttons ist vor allem das Ausweichen und Blocken sehr wichtig. Aber auch einsetzbares Kamui ist von großer Bedeutung da es euch kurzzeitig verstärkt. Last but not least lassen sich noch Heiltränke und andere Supportzauber auf das Steuerkreuz legen, die ihr so ohne lästiges Aufrufen des Statusscreens einsetzen könnt. Springen wiederum will in Kämpfen weise eingesetzt werden, da die Sprungangriffe nicht bei jedem Gegner gleichermaßen effektiv sind. An sich ist das Springen wichtiger um höher gelegene Bereiche in den Missionen zu erreichen. Der Schwierigkeitsgrad ist generell sehr human und wird auch Neulinge im Metzel-Genre nicht überfordern. Zudem sind Speicherpunkte sehr großzügig verteilt. Vor wichtigen Bosskämpfer kann eigentlich immer gespeichert werden.

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