Test Moorhuhn Adventure - Der Schatz des Pharao

von dietmar (06. Februar 2004)

Es wäre wohl Eulen nach Athen zu tragen, wenn man erklären müsste, wer oder was das "Moorhuhn" ist. Nach einem kometenhaften - von der Fachpresse allerdings viel belächelten - Aufstieg, erobert das mittlerweile fast schon sympatische Federvieh das Genre der Adventure. Was "Der Schatz des Pharao" zu bieten hat, erfahrt ihr in unserem Test.

Eine Oase mit seichtem WasserEine Oase mit seichtem Wasser

Obwohl das Moorhuhn nach vielen aufregenden Abenteuern - "Moorhuhn X" und "Moorhuhn Kart" - endlich mal in seinem schottischen Anwesen die Füße hochlegen könnte, nagt die Langeweile an der Geduld unseres gefiederten Freundes. Beim Durchstöbern seines Bücherregals stößt es - neben dem Klassiker "Die Quadratur des Kreises" - auf eine Reihe von viel versprechenden Hinweisen, die darauf schließen lassen, dass ein Schatz in der großen Pyramide des Pharaos Tutatüt zu Inshalalala verborgen liegt. Wenn das nicht nach einem Nerven zerfetzenden Abenteuer klingt, weiß ich auch nicht. Lange Rede kurzer Sinn, das Moorhuhn macht sich daraufhin auf in das Land der dreieckigen Gräber, dem Wohnsitz der Mumien - Ägypten. Nach einem anstrengenden Flug und einer nicht gerade meisterhaften Landung, ist das Moorhuhn an seinem Ziel und macht sich auf die Suche.

Der Baumeister wurde mumifiziert - er hat den Ausgang vergessenDer Baumeister wurde mumifiziert - er hat den Ausgang vergessen

Um nicht zu viel zu verraten ... ACHTUNG! SPOILER! ... Ja, das Moorhuhn bekommt am Schluss seinen Schatz, lernt die Geschichte der vom Leben schwer gebeutelten Prinzessin Naphtalie kennen und wird diesmal nicht abgeschossen ... SPOILER ENDE! Das Moorhuhn hat seinen Auftritt in "Der Schatz des Pharao" mit Bravour gemeistert und hinterlässt einen sehr guten Nachgeschmack. Endlich mal ein "Moorhuhn"-Spiel, das einen Vergleich zu anderen Konkurrenten im Genre standhalten kann. Das Spielsystem lässt sich als 'klassisch' bezeichnen. Man kann Dinge betrachten, benutzen und nehmen und mit Hühnern reden. Leider ist der Wechsel zwischen den verschiedenen Optionen etwas hakelig geraten. Die Bewegungen des Moorhuhns durch die 28 verschiedenen Räume und das aus 90 Räumen bestehende Labyrinth ist gut gelöst. Die Animationen im Spiel sind sehr schön anzusehen und die Hintergrundbilder sind klasse! Am Sound wurde leider gespart und so muss man auf eine Sprachausgabe verzichten, was aber wiederum bei einem Preis von ca. 15 Euro mehr als verständlich ist.

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