Test Half-Life: Blue Shift

von Philipp Frick (14. August 2001)

Nachschub für Half-Life-Fans. In "Blue Shift" erlebt der Spieler die "Half-Life"-Story durch die Augen des Black Mesa-Sicherheitsmannes Barney Calhoun. Ob das zweieinhalb Jahre alte Konzept immer noch Spaß macht, zeigt unser Test.

Auch die Marines sind wieder mit dabeiAuch die Marines sind wieder mit dabei

Altbewährtes

Nachdem man die "Half-Life"-Story nun schon als Wissenschaftler und als Marine erleben durfte, schlüpft man nun in die Haut eines Sicherheitsmannes. Der hat die Aufgabe, nach dem fehlgeschlagenen Teleportations-Experiment eine Energiezelle zu finden, um den von Aliens und Marines überquellenden Black Mesa-Komplex zu verlassen. Alles in allem hat sich nicht viel geändert. Barney muss Rätsel lösen, wie zum Beispiel Kisten verschieben oder Computerkonsolen bedienen. Ansonsten steht die Action im Vordergrund. Mit dem selben Waffenarsenal wie im Hauptprogramm heizt Barney den Aliens und Marines kräftig ein, deren Intelligenz nach wie vor beachtlich ist. Leider sehen die Levels denen des Hauptprogramms sehr ähnlich. Lediglich ein paar Schauplätze, die in "Half-Life" nicht zugänglich waren, dürfen jetzt erforscht werden.

Schauplatz ist wieder der Black-Mesa-KomplexSchauplatz ist wieder der Black-Mesa-Komplex

Nichts Neues unter der Sonne

Grafisch hat sich nicht viel getan. Zwar wurde die Anzahl der Polygone für die Figuren aufgestockt, wodurch deren Bewegungen nicht mehr so hölzern wirken, sonst wurde die inzwischen in die Jahre gekommene Engine nicht verbessert. Dies betrifft ebenso den Sound und die Steuerung, die auch keinen Grund bietet, verbessert zu werden. Immerhin läuft das Spiel auch auf schwächeren Rechnern noch völlig flüssig. Im Multiplayer-Modus können sich bis zu 32 Spieler beharken, das Hauptprogramm "Half-Life" ist nicht erforderlich.

Meinung von Philipp Frick

"Half-Life"-Jünger werden mit "Half-Life: Blue Shift" sicherlich zufrieden sein. Denn die Entwickler haben an dem erfolgreichen Konzept nicht viel geändert. Für mich ist gerade das der Kritikpunkt. Denn die Grafik ist nach heutigen Maßstäben nicht mehr das Wahre, selbst nach der leichten Überholung. Es gibt weder neue Waffen, noch wurde das Leveldesign großartig verändert. Sehr kurz ist das Spiel außerdem: Profis werden in ein paar Stunden durch sein. Was soll's ... "Blue Shift" ist spannend, kurzweilig und actiongeladen, was will man also zum Preis von 30 Mark mehr?

70

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