Test UFO: Afterlight

von Frank Roglmeier (01. März 2007)

Es wird Zeit für eine neue Heimat. Planet Erde hat ausgedient, nach einer Invasion fieser Aliens findet sich die Menschheit auf dem Mars wieder und beginnt sich ein neues Zuhause aufzubauen. Schlüpfe selbst in die Haut eines der Ingeneure und besiedle den Mars. Aber Vorsicht: Korruption, Verrat und noch weitere Gefahren lauern auf dem Mars. Mit "UFO: Afterlight" geht die beliebte Serie in eine neue Episode. Aber kann der Nachfolger auch so begeistern wie es seine Vorgängern taten?

Ab in den KampfAb in den Kampf

Story

Wir schreiben das Jahr 2050, die Menschheit sieht ihrer größten Gefahr mitten ins Auge. Die Ausrottung durch eine Alienrasse, die sich Retikulaner nennt. In einem erzwungenen Friedensvertrag kapituliert die Menschheit und verlässt ihre Heimat, die Erde. Ein neuer Planet ist schnell gefunden, der so nahe liegende Mars wird die neue Heimat für Millionen von Siedlern. Doch zuerst muss teraformiert, erbaut und gesichert werden. Mutige Menschen sind bereit für ihre neue Heimat zu kämpfen, denn auch auf dem Mars lauern Gefahren. Im gut durchdachten Strategie-Modus steuert ihr á la "Jagged Alliance 2" bis zu acht Charaktere und erbaut, zerstört und bekämpft die triste Marskugel. Eure Hauptaufgabe besteht darin, das Territorium vollständig zu erkunden und so viele Rohstoffe wie möglich zu sammeln. Damit errichtet ihr eine gigantische Basis, mit der ihr euch regelmäßig weiterentwickelt. Das Leben könnte so friedlich sein, wenn da nicht Sabotage, Kriegserklärungen, Unruhen, Meuterein usw. wären. Mit einer Einheit von Soldaten könnt ihr die Sicherheit jedoch wiederherstellen.

Hunderte von Items könnt ihr findenHunderte von Items könnt ihr finden

Kampfeinsatz

Sollte es auch mal zum Kampfeinsatz kommen, so wechselt der Aufbau-Modus in den Echtzeit-Taktikmodus. Dieser bietet leider keinerlei taktischen Tiefgang sondern nur ein langweiliges und typisches Point&Klick Abenteuer. Abwechslungsreicher wird es jedoch wenn ihr spezielle Missionen wie "Entführe einen der Aliens" usw. erledigen müsst. Dies macht die vorherigen öden Missionen wieder gut. Besonders zu loben sind die tollen Rollenspielelemente wie das Aufleveln, die Erledigung vieler Quests und die Kommunikation mit Kollegen, Kontrahenten oder normalen NPC's, denn sie sorgen für Abwechslung. Die Einsteigerfreundlichkeit ist allerdings katastrophal. Wenn "Afterlight" euer erster Titel aus der "UFO" Reihe ist, so werdet ihr in den ersten zwei bis drei Stunden nur mit dem Lesen des Handbuchs beschäftigt sein. Auch der Technikbereich kann nicht überzeugen. Vor allem grafisch wirkt der Titel wie auf dem Stand von vor 3 Jahren. Verschwommene Texturen, kantige Charaktere und keinerlei Details sorgen für viele enttäuschte Gesichter. Auch der Sound ist nicht das Beste, was sich derzeit auf dem Spielemarkt tummelt. Die billigen Soundeffekte sind eher zum Lachen als zum genießen, auch die öde Hintergrundmusik rettet den Soundbereich nicht. Immerhin kann die grandiose Steuerung überzeugen. Via Tastenkürzel steuert und kommandiert ihr euer Team, mit Maus werden Gebäude usw. errichtet.

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