Test Lords of the Realm 3

von Gerd Schüle (24. April 2004)

Lang ist es her als DOS das Betriebssystem auf Spiele-PCs war. In jener Zeit war es, als Impressions Games mit der Strategiereihe "Lord of the Realm" eine unter anspruchsvollen Strategiefans beliebte Spieleserie herausbrachte. Nach langen Jahren ist jetzt vor Kurzem mit "Lords of the Realm 3" der jüngste Spross dieser Reihe erschienen. In unserem Test erfahrt ihr, ob er an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen kann.

Eine Burg wird angegriffenEine Burg wird angegriffen

Vom Lehnsherrn zum König

In "Lord of the Realm 3" wirst du ins Mittelalter versetzt und schlüpfst in die Rolle eines Lehnsherren der gerne König werden will. Um dieses Ziel zu erreichen, musst du in den 4 Kampagnen des Spiels das Land der Konkurrenz erobern. Das Spiel läuft auf zwei unterschiedlichen Spielebenen ab, dem Strategiemodus und dem Taktikpart. Im Gegensatz zum Vorgänger laufen aber beide Spielteile in Echtzeit ab, und zwar parallel. Das heißt, während eines Kampfes läuft die Uhr im gesamten Spiel weiter und das kann zum Problem werden. Im strategischen Teil des Spiels geht es darum, dass du dein Reich verwaltest und planst deinen Eroberungsfeldzug. Wie beim betagten Vorgänger erledigt man die gesamte Verwaltungsarbeit auf Strategiekarte. Sowohl dein eigenes Territorium als auch das deiner Gegner ist in verschiedene Grafschaften unterteilt. Jede Grafschaft besteht wiederum aus mehreren Parzellen. Allerdings sind die spielerischen Möglichkeiten im Vergleich zum Vorgänger deutlich eingeschränkt. Während man in "Lords of the Realm 2" das gesamte Geschehen noch direkt und gezielt beeinflussen konnte, beschränkt sich deine Regierungsarbeit in Teil 3 nur noch darauf, Verwalter einzusetzen.

Die StrategiekarteDie Strategiekarte

Der richtige Verwalter wird gesucht

Insgesamt gibt es vier verschiedene Verwalter und was in einer Parzelle produziert wird, hängt nur davon ab, welchen Typen du dort einsetzt. Der wichtigste Mann unter den Vassalen ist der Ritter. Er baut deine Armee auf. Allerdings benötigen deine Einheiten Nahrung und kosten Geld und da kommen die anderen Lehnsherren ins Spiel. Leibeigene bauen Getreide an und sorgen so für die Nahrung, die du brauchst, um deine Truppen zu versorgen. Je mehr Nahrung vorhanden ist umso größer kann deine Armee sein. Da der Unterhalt und die Bewaffnung deiner Truppen und der Bau von Burgen dich auch einiges kostet, brauchst du auch eine immer währende Geldquelle. Dafür sind die Bürger da. Sie gründen Städte und erheben Steuern, die dann in deine Staatskasse fließen. Die Priester sorgen lediglich für das dringend notwendige Ansehen im Volk und in der Kirche - ein Wert, der im Laufe des Spieles wichtig wird. Die Vassalen gibt es in mehreren Qualitätsstufen. Die Profis unter ihnen haben Spezialfähigkeiten wie z. B. die Begabung, Untergebene im Kampf stärker zu machen oder sie erhöhen die Nahrungsproduktion in ihrer Region.

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