Test Lords of the Realm 3 - Seite 2

Zwei Armeen treffen aufeinanderZwei Armeen treffen aufeinander

Der Marschbefehl

So wichtig auch die Verwaltung deines Reiches ist, ohne Kampf wirst du niemals König. Welchen Landesteil du als nächstes angreifst, entscheidest du auch auf der Strategiekarte, indem du deinen Truppen einen Marschbefehl erteilst. Sobald deine Armee auf den Gegner trifft, kommt es zur Schlacht. Wenn du willst, kannst du den Kampf automatisch ausführen lassen, dann bleibst du weiterhin im Strategiebereich des Spiels, und erfährst am Ende der Schlacht, wie das Ganze ausging. Echte Feldherren nehmen aber ihr Schicksal in die eigene Hand und befehligen ihre Armee im Taktikmodus selbst. Wie bei "Praetorians" befehligst du nicht einzelne Einheiten, sondern deine Soldaten sind zu Gruppen mit jeweils ein bis zwei Dutzend Kämpfern zusammengeschlossen. Wer will, kann natürlich mehrere Gruppen miteinander verbinden. Sehr gut gelungen sind den Entwicklern die verschiedenen Formationen. Je nachdem wie man seine Truppe aufstellt, kämpfen oder marschieren sie besser oder bilden einen schwer zu durchdringenden Verteidigungswall. Allerdings gleicht die KI und Wegfindungsroutine sämtlicher Einheiten einer kleinen Katastrophe, was wiederum die Übernahme der Befehlsgewalt zum Geduldspiel werden lässt.

Ein Belagerungsturm kommt zum EinsatzEin Belagerungsturm kommt zum Einsatz

Wenn Dummheit wehtun würde ...

Das Verhalten der Einheiten und ihre Wegfindungsroutine ist eine einzige Katastrophe. Wenn Dummheit wehtun würde, würden sie vor Schmerzen Tod umfallen und das Spiel wäre zu Ende. Dann müsste man auch nicht mehr die erbärmliche Grafik des Spiels ertragen. Sicherlich, man kann argumentieren, dass das Spiel wenigstens sehr Hardware freundlich ist, das tröstet aber kaum hinweg über das fast mangelhafte Aussehen von "Lord of the Realm 3". Weder die Strategiekarte noch die Landschaft oder die Einheiten im Taktikmodus kann mit irgendwelchen positiven Elementen glänzen, genauso wenig wie der Sound des Spieles. Mir kommt es so vor, als ob beides in relativ kurzer Zeit recht lieblos zusammengeschraubt wurde. Diesem Eindruck schließt sich die sehr gewöhnungsbedürftige Bedienung des Spiels an. Umständlicher kann man eine Maussteuerung fast nicht mehr programmieren. Größter Knackpunkt dabei ist aber das mangelhafte Tutorial, das einem nur das Notwendigste erklärt und bei vielem einfach im Regen stehen lässt.

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